Login für Abonnenten
Username:
Passwort:
 


 • Themenheft
    special issue

 • im Druck
    in press

 • Kurzfassungen
    abstracts

    2010
    2009
      - Jänner
      - Februar
      - März
      - April
      - Mai
      - Juni
      - Juli
      - August
      - September
      - Oktober
      - November
      - Dezember
    2008
    2007
    2006
    2005
    2004
    2003
    2002

 • Einzelartikel (PDF)
    full papers

 • Abonnement
    subscription

 • Redaktion
    editorial office

 • Mediadaten
    mediadata

 • Impressum
    inprint


zum Warenkorb

Stichwortsuche




INHALT WTM 11+12/2009

C. SIEDLER and H. H. F. BUCHNER
Effectiveness of shock wave therapy in equine orthopaedic diseases: a review
Effektivität der Stoßwellentherapie bei orthopädischen Erkrankungen beim Pferd: ein Übersichtsartikel

A. FUCHS-BAUMGARTINGER, H. HECKERMANN, A. GRUBER und F. KÜNZEL
Ein Beitrag zur Art und Häufigkeit von Uterusveränderungen beim Kaninchen
Nature and frequency of uterine disorders in rabbits a retrospective study


J. L. KHOL, M. VILL, M. DÜNSER, E. GEISBAUER, A. TICHY and W. BAUMGARTNER
Environmental faecal sampling, a new approach in diagnosis and surveillance of paratuberculosis in Austrian cattle herds
Umweltkotproben als neue Methode der Diagnose und Überwachung von Paratuberkulose in österreichischen Rinderbeständen

S. DONOSO E. , M-C. SORA, A. PROBST, K-D. BUDRAS und H. E. KÖNIG
Mesoscopic structures of the equine toe demonstrated by using thin slice plastination (E12)
Darstellung mesoskopischer Strukturen des Pferdehufes an plastinierten Schnittpräparaten

V. KOPRIVA, J. PLIEŠOVSKÝ and R. MATEJCÍK
Oral vaccination against rabies and its influence on the epizootic situation of rabies in the Slovak Republic
Orale Tollwutvakzinierung und ihre Auswirkung auf die Seuchensituation in der Slowakischen Republik


F. ZEUGSWETTER and C. OUSCHAN
Subcutaneous mineralocorticoid therapy using desoxycorticosterone enanthate in 2 Jack Russel Terriers with primary hypoadrenocorticism
Subkutane Mineralokortikoid-Therapie mit Desoxykortikosteron-enanthat bei 2 Jack Russel Terriern mit primärem Hypoadrenokortizismus


T. RIEZLER, J. KÜMMEL, W. BAUMGARTNER und C. -C. GELFERT
Entwicklung der Körperkondition von Braunviehkühen während der Alpung gemessen mittels Body-ConditionScoring (BCS) und der ultrasonographischen Rückenfettdickenmessung (RFDM)
Changes in body-condition of Braunvieh dairy cows during Alpine pasturing measured with Body-Condition-Scoring (BCS) or ultrasonographic measurement of backfat thickness (RFDM)



Artikel in den Warenkorb legen





From the Equine Clinic (Department for Small Animals and Horses), University of Veterinary Medicine, Vienna


Effectiveness of shock wave therapy in equine orthopaedic diseases: a review



C. SIEDLER and H. H. F. BUCHNER
Wien. Tierärztl. Mschr. Vet. Med. Austria 96 (2009), 262 - 271

Keywords: equine, horse, orthopaedics, lameness, shock wave treatment, radial pressure wave treatment.

Summary
There is a considerable controversy regarding the effectiveness of extracorporeal shock wave therapy (SWT) in the management of equine orthopaedic diseases. Therefore the aim of this review was a breakdown of current SWT research including technical features, effects on tissue, potential adverse effects and the current clinical evidence for its use in musculoskeletal diseases in horses. Computerised searches were performed using Pub Med, Scopus and Web Spirs databases from 1980 to 2007. The studies were subdivided in equine experimental and clinical studies and classified according to the type of shock waver generator and to the quality of the study design. The search strategy identified a total of 39 studies in horses. These studies could be differentiated into18 experimental studies and 21 clinical studies. Regarding the experimental studies effects of SWT were described for bone, tendons and nerves with conspicuous differences between different tissues. 61. 1 % of the experimental studies showed significant effects after SWT. Within the clinical studies effectiveness of SWT ranged from no influence to 100 % of the horses resuming full work. The majority of the clinical studies deals with proximal suspendory disease and navicular disease. 22 studies (56. 4 %) used a focused device or extracorporeal shock wave therapy (ESWT) and 13 studies (33. 3. %) used a nonfocused device or radial pressure wave therapy (RPWT). 4 studies (10. 2 %) compared the 2 shock wave devices: 3 of these studies showed no effects neither with ESWT nor with RPWT. In the fourth study both devices caused microcracks in bone, but of different kind. The review reveals a great inhomogeneity across studies. Experimental studies show various tissue effects. Within the clinical studies there is a moderate evidence that SWT is effective in PSD and navicular disease. However due of the lack of high quality studies results should be seen with caution.

Schlüsselwörter: Pferde, Orthopädie, Lahmheit, Stoßwellentherapie, radiale Stoßwellentherapie.

Zusammenfassung
Effektivität der Stoßwellentherapie bei orthopädischen Erkrankungen beim Pferd: ein Übersichtsartikel

Die Effektivität der Stoßwellentherapie (SWT) bei orthopädischen Erkrankungen beim Pferd ist sehr umstritten. Daher war das Ziel dieses Übersichtsartikels, eine Analyse der aktuellen Stoßwellenforschung unter Beachtung der technischen Eigenschaften, der Effekte auf das Gewebe, möglicher Nebenwirkungen und der aktuellen klinischen Forschung zur Anwendung bei muskuloskeletalen Erkrankungen beim Pferd zu geben. Die Literatursuche erfolgte mittels der Datenbanken von Pub Med, Scopus und Webspirs über den Zeitraum von 1980-2007. Die Studien wurden in experimentelle und klinische Studien unterteilt und entsprechend der Stoßwellenerzeugung und der Qualität des Studiendesigns klassifiziert. Insgesamt konnten 39 Studien zur SWT beim Pferd erhoben werden. Die Studien unterteilten sich in 18 experimentelle und 21 klinische Studien. Bei den experimentellen Studien wurden auffällige Unterschiede bezüglich des Effekts der SWT auf Knochen, Sehnen und Nerven beschrieben. In 61,1 % der experimentellen Studien konnte ein signifikanter Effekt auf das Gewebe nach der SWT festgestellt werden. Innerhalb der klinischen Studien ergab die SWT sowohl keine Wirkung bis hin zu einer 100 %igen Wiedereinsetzbarkeit der Pferde. Die Mehrheit der klinischen Studien beschäftigte sich mit der Desmitis des Fesselträgerursprunges und der Hufrollenerkrankung. 22 Studien (56,4 %) verwendeten eine fokussierte oder extrakorporale Stoßwellentherapie (ESWT) und 13 Studien (33,3 %) eine nichtfokussierte oder radiale Stoßwellentherapie (RPWT). 4 Studien verglichen die 2 Arten der Stoßwellenerzeugung:3 dieser Studien konnten weder mit ESWT noch mit RPWT einen Effekt nachweisen. In der vierten Studie konnte in Abhängigkeit von der Art der verwendeten Stoßwellenerzeugung unterschiedliche Mikrofrakturen im Knochen erzeugt werden. Die Literatursuche ergab eine große Inhomogenität innerhalb der Studien zur Stoßwellentherapie. Während experimentelle Arbeiten unterschiedliche Effekte auf das Gewebe nachwiesen, erbrachten die klinische Studien einen moderaten Beweis für die Wirksamkeit der SWT bei der Desmitis des Fesselträgerursprunges und der Hufrollenerkrankung. Aufgrund des Mangels an hochqualitativen Studien müssen diese Ergebnisse jedoch mit Vorsicht gesehen werden.

Zurück zum Seitenanfang

Artikel in den Warenkorb legen





Aus dem Institut für Pathologie und Gerichtliche Veterinärmedizin (Department für Pathobiologie) und der Klinik für Interne Medizin und Seuchenlehre (Klinisches Department für Kleintiere und Pferde) der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Ein Beitrag zur Art und Häufigkeit von Uterusveränderungen beim Kaninchen

A. FUCHS-BAUMGARTINGER, H. HECKERMANN, A. GRUBER und F. KÜNZEL
Wien. Tierärztl. Mschr. Vet. Med. Austria 96 (2009), 272 - 278

Schlüsselwörter: Kaninchen, Uterus, Neoplasie, Adenokarzinom, endometriale Hyperplasie, Hydrometra, Pyometra.

Zusammenfassung
Im Zeitraum von 1987 bis 2007 konnten bei 141 von 1. 303 (10,8 %) am Institut für Pathologie und Gerichtliche Veterinärmedizin der Veterinärmedizinischen Universität Wien vorgelegenen weiblichen Kaninchen Uterusveränderungen nachgewiesen werden. Von den 141 Fällen wurde bei 81 Tieren (57,5 %) ein nicht-neoplastisches Geschehen und bei 80 Kaninchen (56,7 %) eine Uterusneoplasie diagnostiziert, wobei aus diesem Kollektiv 20 Häsinnen beide pathologischen Veränderungen gleichzeitig aufwiesen. Bei 28,4 % der Fälle mit uterinen Läsionen handelte es sich um endometriale Hyperplasie, 21,3 % zeigten entzündliche Veränderungen, 8,5 % eine Mukooder Hydrometra, 6,4 % eine Hämometra und 9,2 % sonstige Veränderungen. Unter den Neoplasien wurde das Adenokarzinom des Endometriums mit 44 % der Häsinnen mit Uterusveränderungen am häufigsten nachgewiesen. 9,2 % der Tiere hatten ein Leiomyom, 4,3 % ein Adenom bzw. Leiomyosarkom und bei 1,4 % wurde ein Hämangiom diagnostiziert. 3 der endometrialen Adenokarzinome zeigten eine stellenweise Differenzierung in ein Plattenepithelkarzinom. Fast alle Kaninchen mit Uterustumoren waren = 3 Jahre alt. Der Großteil der Adenokarzinome, Adenome und Leiomyome zeigte sich einseitig und solitär. Die Leiomyosarkome wiesen vermehrt einseitiges und multiples Wachstum auf. Von den Adenokarzinomen metastasierten 41 %;der Hauptmetastasierungsort war die Lunge mit 93,7 %, gefolgt von Leber und Pleura mit je 25 %.

Keywords: rabbit, uterus, neoplasia, adenocarcinoma, endometrial hyperplasia, hydrometra, pyometra.

Summary
Nature and frequency of uterine disorders in rabbits a retrospective study


Between 1987 and 2007 in 141 of 1,303 does (10. 8 %) at least one uterine disorder was diagnosed at the Institute of Pathology and Forensic Veterinary Medicine of the University of Veterinary Medicine Vienna. Among the 141 does with uterine lesions 81 animals (57. 5 %) suffered from a non-neoplastic and 80 (56. 7 %) from a neoplastic uterine disorder. 20 of these showed one or more non-neoplastic and neoplastic disorders of the uterus simultaneously. 28. 4 % (40 out of 141) showed endometrial hyperplasias, 21. 3 % inflammatory changes, 8. 5 % muco/hydrometra, 6. 4 % hemometra and 9. 2 % other uterine disorders. The majority of the tumors consisted of endometrial adenocarcinomas which were diagnosed in 44 % of the does with uterine lesions. 9. 2 % of the uterine lesions were uterine leiomyomas, 4. 3 % adenomas and 4. 3 % leiomyosarcomas. In 1. 4 % a hemangioma was diagnosed. 3 of the endometrial adenocarcinomas showed signs of differentiation into squamous cell carcinoma. Most of the tumor-bearing does were older than 3 years. Almost all of the adenocarcinomas, adenomas and leiomyomas showed solitary growth and were localized unilaterally, whereas the leiomyosarcomas showed a tendency to multiplicity. 41 % of the endometrial carcinomas metastasized, particularly to the lungs (93. 7 %), followed by the liver (25 %) and the pleura (25 %).


zurück zum Seitenanfang

Artikel in den Warenkorb legen





From the Clinic for Ruminants, Department for Farm Animals and Veterinary Public Health, University of Veterinary Medicine Vienna , the Institute for Veterinary Disease Control Linz of the Austrian Agency for Health and Food Safety and the Institute of Medical Physics and Biostatistics, Department for Biomedical Sciences, University of Veterinary Medicine Vienna

Environmental faecal sampling,a new approach in diagnosis and surveillance of paratuberculosis in Austrian cattle herds


J. L. KHOL, M. VILL, M. DÜNSER, E. GEISBAUER, A. TICHY and W. BAUMGARTNER
Wien. Tierärztl. Mschr. Vet. Med. Austria 96 (2009), 279 - 285

Keywords: paratuberculosis, Johne´s disease, Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis, environmental faecal sampling, herd diagnosis, cattle, Austria.

Summary
Paratuberculosis (Johne´s disease) can be responsible for high economic losses and is known as one of the most important diseases in ruminants today (HASONOVA and PAVLIK, 2006). Detection of Mycobacteriumavium subsp. paratuberculosis (MAP ) in environmental faecal samples has been described to determine the paratuberculosis herd status in large dairy herds (RAIZMANN et al. , 2004; BERGHAUS et al. , 2006;LOMBARD et al. , 2006). The aim of this study was to test the diagnostic validity of environmental samples for determination of the paratuberculosis herd status in small Austrian dairy farms. 26 dairy herds in the federal province of Tyrol in the western part of Austria were sampled 3 times in an interval of 6 months by collecting environmental and pooled faecal samples. 11 of these 26 farms were known as MAP-infected in the past, the remaining 15 herds had an unknown paratuberculosisstatus. Environmental samples were collected from stable alleyways, manure channels and the manure storage. Additionally pooled faecal samples from 5 randomly selected cows were collected. All samples were tested for presence of MAP by bacteriological culture and polymerase chain reaction (PCR). Single faecal culture of environmental samples from the stable alleyways or the manure channel identified the assumed MAP infection status in 68. 8 % of the herds. Environmental samples from the manure storage identified 69. 7 % of the herds correctly, respectively. When 3 consecutive environmental samples were tested for MAP, 80. 8 % of the farms could be assigned to the assumed herd infection status. All farms with a high prevalence of MAP within the herd, or clinical cases of paratuberculosis during the study could be detected correctly by environmental faecal sampling. Culture for MAP revealed better results than PCR, with most of the positive samples from manure storage sites. The results of this study indicate that environmental faecal samples may be used to detect the paratuberculosis herd status of small farms as a cheap and reliable alternative to other testing schemes.

Schlüsselwörter: Paratuberkulose, Johnsche Krankheit, Mycobacterium avium subsp. paratuberculosis, Umweltkotproben, Bestandsdiagnostik, Rind, Österreich.

Zusammenfassung
Umweltkotproben als neue Methode der Diagnose und Überwachung von Paratuberkulose in österreichischen Rinderbeständen


Die Paratuberkulose (Johnesche Krankheit) wird durch das Mycobacteriumavium subsp. paratuberculosis (MAP) ausgelöst und tritt weltweit bei Hausund Wildwiederkäuern auf. MAP wird von erkrankten Tieren in großer Menge über den Kot ausgeschieden und zeigt in der Umwelt eine hohe Tenazität. Diese Tatsache wurde in jüngster Zeit bei der Untersuchung von Umweltkotproben zur Diagnosestellung auf Herdenebene in großen Rindebetrieben genutzt. Ziel dieser Untersuchung war es, den Einsatz von Umweltkotproben zur Klassifizierung von Rinderherden bezüglich des MAP Status unter kleinbäuerlichen Gegebenheiten zu evaluieren. Dazu wurden 26 Tiroler Milchviehbetriebe, 11 MAP-positive und 15 Betriebe mit unbekanntem Paratuberkulosestatus, dreimal mittels Umweltund Sammelkotproben auf den Erreger untersucht. Bei einer einmaligen Untersuchung von Umweltkotproben konnten mittels bakteriologischer Untersuchung von Proben aus Treibgängen oder Kotrinnen 68,8 % der untersuchten Betriebe richtig als MAP-positiv oder MAP-unverdächtig eingestuft werden. Bei der Untersuchung von Proben aus Güllegruben oder Misthaufen konnte 69,7 % der Betriebe der angenommene Paratuberkulosestatus korrekt zugeordnet werden. Durch die zweimalige Wiederholung der Untersuchung konnte dieser Prozentsatz auf 80,8 % gesteigert werden. Die Kotuntersuchung mittels Kulturversuch zeigte sich in dieser Arbeit der Kotuntersuchung mittels PCR überlegen. Die vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass auch in kleinbäuerlichen Strukturen mittels Umweltkotproben MAP-positive Bestände mit hoher Wahrscheinlichkeit ausfindig gemacht werden können. Weitere Untersuchungen sind notwendig, um abzuklären, inwieweit dieser vielversprechende kostengünstige und einfach durchzuführende Diagnoseansatz zur Paratuberkulosediagnostik auf Herdenebene für Kleinbetriebe anwendbar und nutzbar sein könnte.

zurück zum Seitenanfang


Artikel in den Warenkorb legen





From the Department of Pathology and Preventive Medicine, University of Conceptión, Campus Chillán/Chile , the Division of Anatomy, University of Veterinary Medicine, Vienna , the Center of Anatomy and Cell Biology, Medical University, Vienna , and the Institute of Veterinary Anatomy, Department of Veterinary Medicine, Free University Berlin, Germany

Mesoscopic structures of the equine toe demonstrated by using thin slice plastination (E12)

S. DONOSO E. , M-C. SORA, A. PROBST, K-D. BUDRAS und H. E. KÖNIG
Wien. Tierärztl. Mschr. Vet. Med. Austria 96 (2009), 286 - 291

Keywords: plastination, epoxy resin, E12, mesoscopic anatomy, hoof, horse.

Summary
Transparent plastinated slices (E12 technique) are an invaluable illustrative material and learning aid for veterinary students and allow a better and more accurate understanding of complex anatomical structures of the equine digit. In addition they provide helpful information to diagnostic imaging modalities like CT and MRI. Other advantages of using sheet plastinates are their resistance, odorless and their almost unlimited durability. By using this method we can demonstrate the mesoscopic structures of the equine toe, which have an important clinical impact. Transparent body slices are used for research purposes because they allow the study of body structures in a noncollapsed and non-dislocated state. Bone and its fine architecture but also joint structures such as synovial cavities and their synovial folds and cartilage and its layer composition can be identified. In addition the thickness of articular cartilage, tendons and ligaments can be measured allowing conclusions on their functional aspects. Injected blood vessels display the fiber pattern of the suspensory apparatus of the coffin bone. Even fine structures of the dermis and the epidermis can be demonstrated by using this technique.

Schlüsselwörter: Plastination, Epoxydharz, E12, mesoskopische Anatomie, Huf, Pferd.

Zusammenfassung
Darstellung mesoskopischer Strukturen des Pferdehufes an plastinierten Schnittpräparaten

Durchsichtige plastinierte E12 Schnitte sind eine wertvolle didaktische Hilfe für Studierende der Veterinärmedizin. Damit können sie die komplexe Struktur der Pferdezehe besser verstehen. Zudem bekommen sie hilfreiche Informationen, um die für die Diagnostik erstellten CT und MRT Bilder interpretieren zu können. Der große Vorteil solche Schnitte zu verwenden ist, dass sie geruchlos und unbegrenzt haltbar sind. Mithilfe der E12 Plastination ist es möglich, vor allem mesoskopische Strukturen am Huf des Pferdes, die für die Klinik von großer Bedeutung sind, darzustellen. Gelenke, mit den dazu gehörigen Knochen und ihrer Struktur, Gelenkknorpel sowie Synovialzotten sind gut zu unterscheiden. Die Blutgefäße sind auch ohne zu injizieren im Bereich des Hufbeins und in Hufbeinnähe, zu sehen. Anhand der Blutgefäße kann die Richtung der Fasern des Hufbeiträgers bestimmt werden. Feinstrukturen der Lederhaut und der Epidermis können zudem hervorragend dokumentiert werden.

zurück zum Seitenanfang


Artikel in den Warenkorb legen





From the Regional Veterinary and Food Administration Trencín, Slovak Republic and from the State Veterinary and Food Administration of the Slovak Republic, Bratislava

Oral vaccination against rabies and its influence on the epizootic situation of rabies in the Slovak Republic

V. KOPRIVA, J. PLIEŠOVSKÝ and R. MATEJCÍK
Wien. Tierärztl. Mschr. Vet. Med. Austria 96 (2009), 292 - 298

Keywords: rabies, epizootic situation, red fox, oral immunisation.

Summary
A brief description of the development of the rabies epizootic situation on the territory of the Slovak Republic from the beginning of 20th century untill the application of oral rabies immunisation of foxes and the current situation after its performance is given. Oral antirabies immunisation of foxes in the Slovak Republic was performed in a defined part of the territory for the first time in 1992;vaccination baits were spread over the whole area of the republic in 1994. The low incidence of rabies in the Slovak republic proves the effectivity of oral rabies immunisation of the main reservoir species the red fox. Data from the last 15 years show an improvement in the epizootic situation in rabies. The decrease in rabies cases in domestic and farm animals corresponds with the situation in the wildlife ones.

Schlüsselwörter: Tollwut, Seuchensituation, Fuchs, orale Immunisation.

Zusammenfassung
Orale Tollwutvakzinierung und ihre Auswirkung auf die Seuchensituation in der Slowakischen Republik

Es wird ein Überblick über die Tollwut-Seuchensituation in der Slowakischen Republik vom Beginn des 20sten Jahrhunderts bis zu Einführung der oralen Impfung von Füchsen sowie über die derzeitige Situation gegeben. Die orale Vakzinierung der Füchse wurde 1992 in einem umschriebenen Gebiet der Slowakei begonnen und 1994 auf das ganze Staatsgebiet ausgedehnt. Die geringe Tollwut-Fallzahl beweist die Effektivität der Impfung bei Füchsen als der hauptsächlichen Reservoir-Population. Die Daten der letzten 15 Jahre zeigen eine deutliche Verbesserung der Seuchenlage. Der Rückgang von Tollwutfällen bei Haustieren geht parallel mit dem Rückgang bei Wildtieren.

zurück zum Seitenanfang


Artikel in den Warenkorb legen





From the Clinic of Internal Medicine and Infectious Diseases, Clinical Department of Small Animals and Horses, University of Veterinary Medicine, Vienna

Subcutaneous mineralocorticoid therapy using desoxycorticosterone enanthate in 2 Jack Russel Terriers with primary hypoadrenocorticism

F. ZEUGSWETTER and C. OUSCHAN
Wien. Tierärztl. Mschr. Vet. Med. Austria 96 (2009), 299 - 303

Keywords: hypoadrenocorticism, dogs, mineralocorticoid, treatment, desoxycorticosterone enanthate.

Summary
Primary hypoadrenocorticism is a life-threatening disease requiring lifelong substitution therapy. Although the injectable depot mineralocorticoid desoxycorticosterone pivalate (DOCP) is described as an excellent alternative to oral fludrocortisone therapy in most reference books, it is not available in Europe. This article describes the use of desoxycorticosterone enanthate (DOCE) in 2 Jack Russel terriers. Both dogs had been pretreated with fludrocortisone, but side effects and unability to comply with twice daily administration, respectively, demanded a change of therapy. DOCE is a synthetic depot mineralocorticoid licenced for the parenteral use in human patients with Addison’s disease. As in human patients, one injection provided mineralocorticoid therapy for 3 weeks in both dogs. Side effects were mild and dose related.

Schlüsselwörter: Hypoadrenokortizismus, Hunde, Mineralokortikoid, Therapie, Desoxykortikosteron-enanthat.

Zusammenfassung
Subkutane Mineralokortikoid-Therapie mit Desoxykortikosteron-enanthat bei 2 Jack Russel Terriern mit primärem Hypoadrenokortizismus

Desoxykortikosteron (DOC) ist eine Vorstufe des Steroidhormons Aldosteron, mit starker mineraloaber fehlender glukokortikoider Wirkung. Die Esterverbindung Desoxykortikosteron-pivalat (DOCP) wird seit langem beim kaninen Hypoadrenokortizismus erfolgreich eingesetzt. Vorteile sind die Möglichkeit der parenteralen Gabe, die Depotwirkung und die fehlenden glukokortikoiden Nebenwirkungen. Obwohl DOCP in der einschlägigen Fachliteratur als parenterale Alternative zu Fludrokortison empfohlen wird, ist es in Europa derzeit nicht erhältlich. Desoxykortikosteron-enanthat (DOCE)ist ebenfalls ein Ester von DOC und wird in Europa beim Menschen eingesetzt. Injektionen müssen alle 3 Wochen verabreicht werden. Erfahrungen beim Hund fehlen. Diese Studie beschreibt die erstmalige Verwendung von DOCE bei 2 Hunden mit Morbus Addison. 2 weibliche, kastrierte Jack Russel Terrier wurden mit den klassischen Symptomen eines primären Hypoadrenokortizismus vorgestellt. Die Verdachtsdiagnose wurde mittels ACTH (adrenokortikotropes Hormon)-Stimulationstest und ACTH-Messung bestätigt. Wie in der Literatur empfohlen, wurde die Therapie mit oralem Fludrocortison und Prednisolon gestartet. Der ausbleibende Erfolg der Therapie beziehungsweise Probleme mit der zweimal täglichen Verabreichung von Fludrokortison machten einen Therapiewechsel notwendig. Mangels Alternativen wurde mit der subkutanen Verabreichung von DOCE begonnen. Die orale Therapie mit Prednisolon wurde beibehalten. Beide Hunde profitierten augenscheinlich von dieser Therapie, und die Besitzer lehnten einen Wechsel zurück zur oralen Therapie ab. Um ein Injektionsintervall von 3 Wochen zu gewährleisten, waren Dosierungen von über 3,3 mg/kg notwendig. Nebenwirkungen wie vorübergehende Polydipsie, Polyurie, Hypokaliämie und Hypertension waren mild und vorübergehend. DOCE in Kombination mit Prednisolon war eine geeignete Alternative zu der in Europa üblichen Fludrokortison/ Prednisolon Therapie. Besonders bei dem ersten Hund war der Vorteil gegenüber der herkömmlichen Therapie offensichtlich. Die benötigten Dosierungen waren höher und die Wirkdauer kürzer als unter Verwendung des beim kaninen Hypoadrenokortizismus etablierten aber nicht erhältlichen DOCP.

zurück zum Seitenanfang

Artikel in den Warenkorb legen





Aus der Klinik für Wiederkäuer, Department für Nutztiere und öffentliches Veterinärwesen, der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Entwicklung der Körperkondition von Braunviehkühen während der Alpung gemessen mittels Body-ConditionScoring (BCS) und der ultrasonographischen Rückenfettdickenmessung (RFDM)

T. RIEZLER, J. KÜMMEL, W. BAUMGARTNER und C. -C. GELFERT
Wien. Tierärztl. Mschr. Vet. Med. Austria 96 (2009), 304 - 310

Schlüsselwörter: Braunvieh, Alpung, Körperkondition, BCS, Rückenfettdicke, RFD.

Zusammenfassung
Ziel dieser Arbeit war es, die Energiebilanz von Braunvieh-Milchkühen während einer Alpsaison mittels der Entwicklung der Körperkondition zu beurteilen und dabei die beiden für Holstein-Friesian Kühe entwickelten Messverfahren, das Body Condition Scoring (BCS) und die Rückenfettdickenmessung (RFDM), hinsichtlich ihrer Eignung und Aussagekraft zu vergleichen. Bei 64 Braunvieh Milchkühen aus 5 Betrieben des Kleinwalsertals wurde im Alp-Sommer 2007 kurz vor dem Almauftrieb, zu Mitte der Alpsaison und direkt nach Almabtrieb mit beiden Methoden die Körperkondition gemessen. Vor der Alpung lag die mittlere Rückenfettdicke (RFD) aller Kühe bei 14,6±6,6 mm Fett, der mittlere BCS bei 2,7±0,5. Bis zur Mitte der Alpsaison nahm die mittlere RFD ab (12,3±7,4 mm), während der mittlere BCS nahezu gleich blieb 2,7±0,4. Zum Ende der Alpung war mit beiden Verfahren eine Zunahme der Körperkondition festzustellen (RDS:14,2±7,1 mm, BCS:2,8±0,4). Dabei bestanden zwischen den einzelnen Betrieben deutliche Unterschiede hinsichtlich der Körperkonditionsentwicklung und der absoluten Körperkondition. Die Übereinstimmung beider Methoden in der Bewertung der Körperkondition lag nur bei 25 %. Der Hauptgrund dieser Diskrepanz lag darin, dass der Energiemangel und der daraus resultierende Abbau der Körperkondition zu Beginn der Alpung von der RFDM sicherer erfasst wurden als vom BCS. Aufgrund der erhöhten Bewegung auf den Almen kam es trotz des Energiemangels zu einer Zunahme der Muskelmasse. Deshalb hatten die Kühe nach dem BCS eine bessere Körperkondition als durch die RFDM. Darüberhinaus wiesen die Braunviehkühe zu allen Untersuchungszeiten RFD-Werte auf, die deutlich unter den Referenzwerten anderer Studien lagen. Die BCS-Noten lagen deshalb im Mittel eine Bewertungsstufe höher. Während der Alpung durchlaufen Milchkühe eine Phase der negativen Energiebilanz, die zu einem Rückgang der Körperfettreserven führt. Diese Abnahme der Körperkondition wird aufgrund des gleichzeitigen Muskelaufbaus durch die vermehrte Bewegung mittels BCS nicht ausreichend erfasst. Hierbei zeigt die Methodik der RFDM deutliche Vorteile. Der Nachteil des Verfahrens ist der erheblich höhere Arbeitsaufwand und das Fehlen von Referenzwer-ten für das Braunvieh unter extensiven Bedingungen. Weitere Untersuchungen für eine abschließende Bewertung beider Verfahren sind hier erforderlich.

Keywords: dairy cows, body condition, BCS, backfat thickness, RFD.

Summary
Changes in body-condition of Braunvieh dairy cows during Alpine pasturing measured with Body-Condition-Scoring (BCS) or ultrasonographic measurement of backfat thickness (RFDM)



Introduction
The aim of the present study was to evaluate the energy status of Braunvieh dairy cows during Alpine pasture by monitoring the changes of the body condition with both the Body Condition Scoring (BCS) and ultrasonographic measurement of back fat thickness (RFDM).

Material and methods
64 Braunvieh dairy cows from 5 different farms in the area of Kleinwalsertal/Austria entered the study. Measurements of body condition by BCS and RFDM were taken just before the beginning of Alpine pasturing, in the middle of the pasturing period and just after pasturing in the season 2007.

Results
Before pasturing, the mean backfat thickness (RFD) was 14. 6 ± 6. 6 mm, and the mean BCS was 2. 7 ± 0. 5. There was a decrease of RFD till the middle of pasturing (12. 3±7. 4 mm) whereas the mean BCS remained on the same level (2. 7±0. 4). Till the end of Alpine pasturing, an increase of body condition was visible by both methods (RFD:14. 2±7. 1 mm, BCS:2. 8±0. 4). There were considerable differences in the values of all 5 herds observed by both methods. The correlation of both methods concerning the valuation of body condition was 25 %, only. The main reason of this discrepancy was that the energy deficiency at the beginning of pasture resulted in a decrease of body fat. This was covered very well by RFDM but not by BCS. Due to the increased exercise of the cows on pasture, there was an increase in muscle mass which hid the loss of body fat. Therefore, the cows’body condition was apparently better when evaluated by BCS than by RFDM. Furthermore, the absolute RFD of the majority of cows was clearly below the current reference ranges. On average, the BCS was therefore higher than the RFDM.

Discussion
During Alpine pasturing, dairy cows suffered from energy deficiency in the first weeks, which resulted in a loss of body fat. This loss of body fat is not monitored accurately by BCS due to an increase in muscle mass at the same time. In this respect RFDM is superior for monitoring the body condition. The disadvantages are the increased expense of labor, cost and missing reference values of body condition of Braunvieh dairy cows under extensive farming conditions. Further studies are necessary before developing a final conclusion of both methods to monitoring of body condition.

zurück zum Seitenanfang