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INHALT WTM 10/2002

D. Willroider, G. Forstenpointner, G.E. Weissengruber, E. Melichar:
250 Jahre Tiergarten Schönbrunn:
diagnostische und klinische Betreuung durch Einrichtungen der Wiener Veterinärmedizinischen Schule
Vienna Zoo: 250 years - medical care by experts of the Viennese veterinary medical school

C. Klein, A. Leber, S. Franz, W. Baumgartner:
Methodik der Darmbioptatentnahme unter laparoskopischer Kontrolle bei Kalb und Schaf
A new technique of laparoscopic biopsy sampling of the small intestine in calves and sheep


Aus dem Institut für Anatomie der Veterinärmedizinischen Universität Wien

250 Jahre Tiergarten Schönbrunn:diagnostische und klinische Betreuung durch Einrichtungen der Wiener Veterinärmedizinischen Schule

D. WILLROIDER, G. FORSTENPOINTNER, G. E. WEISSENGRUBER und E. MELICHAR
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 282 - 290

Schlüsselwörter: Veterinärgeschichte, Tiergarten Schönbrunn, Zootiermedizin, Wien.

Zusammenfassung
Die regelmäßige klinische Betreuung des Schönbrunner Tierbestandes durch Mitarbeiter der Wiener Tierärztlichen Lehr- und Forschungsanstalt ist erst in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts auf der Basis von archivalischen Belegen nachweisbar. Häufige Erwähnung finden die Professoren Johann Pillwax und Jakob Lechner. Pathologische Untersuchungen an Tierleichen aus Schönbrunn sind in diesem Zeitraum vor allem durch die den Tierabgangsdokumenten angeschlossenen "Parere"-Akten belegt.

Seit 1883 finden sich in den Sektionsprotokollen des Institutes für Pathologie Belege für pathologische Untersuchungen an Zootieren, deren anfänglich geringe Frequenz sich von 1930 bis 1940 deutlich erhöht und nach einer kriegsbedingten Zäsur seit 1955 wieder kontinuierlich ansteigt. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit klinisch-diagnostischen Fragestellungen der Zootiermedizin wird in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur durch wenige Arbeiten aus den Instituten für Parasitologie, Bakteriologie und Pathologie repräsentiert. Nach dem Zweiten Weltkrieg bilden anfänglich parasitologische Untersuchungen und seit 1991 auch Projekte zur Analyse von Steroidhormonmetaboliten bei verschiedenen Zootierarten durch das Institut für Biochemie Forschungsschwerpunkte der Veterinärmedizinischen Universität.

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Aus der II. Medizinischen Universitätsklinik für Klauentiere und dem Institut für Pathologie und Gerichtliche Veterinärmedizin der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Methodik der Darmbioptatentnahme unter laparoskopischer Kontrolle bei Kalb und Schaf

C. KLEIN, S. FRANZ, A. LEBER, Z. BAGÓ und W. BAUMGARTNER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 291 - 301

Schlüsselwörter: Laparoskopie, Endoskopie, Biopsie, Darm, Schaf, Kalb, Methodik, Diagnostik.

Zusammenfassung
In der vorliegenden Arbeit wurde die Durchführung der laparoskopisch geleiteten Entnahme von Dünndarmbioptaten bei Kälbern und Schafen erstmals erprobt und beschrieben. Dazu wurde die operative Vorgangsweise am liegenden, anästhesierten Tier aufgezeigt und anhand von Bildern dokumentarisch dargestellt.
In einem Vorversuch wurde die Methodik an 9 toten Tieren entwickelt und geübt. Im Hauptversuch wurde diese minimal invasive Methode an 14 anästhesierten Patienten durchgeführt. Bei 10 dieser 14 Tiere konnte das Bioptat erfolgreich entnommen werden. Mögliche Komplikationen und Aussichten für die Zukunft werden diskutiert.

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