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INHALT WTM 09/2002
P. Winter, A. Rammelmayr, W. Baumgartner:
Untersuchungen zur Eutergesundheit von Milchschafherden
während einer Laktationsperiode unter besonderer Berücksichtigung
koagulasenegativer Staphylokokken
Udder health status of dairy flocks during one lactation period with special
regards to infections caused
by coagulase-negative staphylococci
L. Pilsbacher, F. Grubhofer:
Quecksilber, Blei und Cadmium in österreichischer Rohmilch
- ein Vergleich
zu früheren Analysen sowie zu ausländischen Arbeiten
Mercury, lead and cadmium in Austrian raw milk - a comparison to earlier
analyses and to analyses from
foreign countries
W. Obritzhauser, G. Obritzhauser, A. Deutz, J. Köfer, K. Möstl,
H. Scheibner:
Influence of cows persistently
infected with Bovine Virus Diarrhoea Virus (BVDV) on BVD bulk milk diagnosis
Einfluß von BVDV-persistent virämischen Kühen auf die Tankmilchdiagnostik
Aus der II. Medizinischen Universitätsklinik für Klauentiere der
Veterinärmedizinischen Universität Wien und der Bundesanstalt für
Milchwirtschaft Wolfpassing
Untersuchungen zur Eutergesundheit von Milchschafherden während
einer Laktationsperiode unter besonderer Berücksichtigung koagulasenegativer
Staphylokokken
P. WINTER, A. RAMMELMAYR und W. BAUMGARTNER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 242 - 248
 Schlüsselwörter:
Mastitis, Milchschaf, koagulasenegative Staphylokokken, Zellzahl.
Zusammenfassung
Während einer Laktationsperiode wurden 4.633 Euterhälften von 2.333
Schafen aus 15 niederösterreichischen Beständen untersucht. Die Bestimmung
der Zellzahl erfolgte mit dem California Mastitis Test und einer fluoreszenzoptischen
Methode. Milchproben wurden bakteriologisch und das Euter auf klinische Veränderungen
untersucht. 91,6 % der untersuchten Milchproben wiesen im Kulturversuch ein
bakteriologisch negatives Ergebnis auf. Die durchschnittliche Zellzahl betrug
9,6 x 104 Zellen/ml. Infektionen mit koagulasenegativen Staphylokokken wurden
zu 5,8 % beobachtet. Die infizierten Euterhälften zeigten einen erhöhten
Zellgehalt (Medianwert = 1,4 x 106 Zellen/ml) und auch im California Mastitis
Test zu 59,5 % deutlich positive Reaktionen. Sonstige Mastitiserreger waren
zu 2,6 % nachweisbar. Der Medianwert des Zellgehalts lag bei diesen Infektionen
bei 1,3 x 106 Zellen/ml. Von den isolierten koagulasenegativen Staphylokokken
konnten 48,3 % als S. epidermidis, 13,5 % als S. chromogenes und 14,6 % als
S. xylosus identifiziert werden. S. xylosus und S. chromogenes waren vermehrt
im ersten Laktationsdrittel nachweisbar. Ein Anstieg von Infektionen mit S.
epidermidis war im 2. Laktationsdrittel zu verzeichnen. Parallel dazu war in
den Beständen mit einer hohen Infektionsrate ein Anstieg im Zellgehalt
zu beobachten.
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Aus der Abteilung Chemie und Physik der Österreichischen Agentur für
Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH - Milchwirtschaft Wolfpassing
Quecksilber, Blei und Cadmium in österreichischer Rohmilch - ein Vergleich
zu früheren Analysen sowie zu ausländischen Arbeiten
L. PILSBACHER und F. GRUBHOFER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 249 - 253

Schlüsselwörter: Monitoring, Rohmilch,
Schwermetalle, Blei, Cadmium, Quecksilber.
Zusammenfassung
Es wurde die Belastung österreichischer Rohmilch mit den Schwermetallen
Quecksilber, Cadmium und Blei im Zuge eines Monitorings untersucht und mit früheren öster-reichischen
sowie aktuellen ausländischen Arbeiten verglichen. Die erhaltenen Ergebnisse
zeigen deutlich, daß österreichische Rohmilch sehr gering belastet
ist und nur wenig zur kumulativen Kontamination mit diesen toxischen Metallen
beiträgt.
Zum Teil in der Literatur angegebene sehr hohe Werte für Milch (CONI
et al., 1994; LOPEZ MAHIA et al., 1991; MADEHA et al., 1994; SUZUKI et al.,
1982) dürften eher auf unzulängliche Analysenmethoden (systematische
Fehler) zurückzuführen sein. Bei einer Angabe (MADEHA et al., 1994)
dürfte allerdings ein Fehler in der Gehaltsangabe (mg/kg anstatt lg/kg)
vorliegen, da derartig hohe Werte (1.501 mg/kg Blei in pasteurisierter Milch)
nicht glaubhaft sind. Trotzdem sollte importierte Milch aus manchen Ländern
fallweise kontrolliert werden, um die tatsächliche Schwermetallbelastung
abzuklären.
Auf Grund der Sensibilität der Verbraucher und Kunden gegenüber
diesem Thema scheint eine laufende Kontrolle inländischer sowie importierter
Milch angebracht. Es wäre sogar überlegenswert, dieses Monitoring
um verschiedene Parameter (Thallium, Arsen) zu erweitern.
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From the Veterinary Laboratory Dr. Obritzhauser, Parschlug, the Animal Health
Service of the Department of Veterinary Administration, Styrian Provincial Government,
Graz, the Institute of Virology, University of Veterinary Medicine, Vienna, and
the Institute of Virology, Hannover Veterinary School
Influence of cows persistently infected with Bovine Virus Diarrhoea Virus
(BVDV) on BVD bulk milk diagnosis
W. OBRITZHAUSER, G. OBRITZHAUSER, A. DEUTZ, J. KÖFER, K. MÖSTL and
H. SCHEIBNER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 254 - 259

Schlüsselwörter: BVD, bulk milk diagnosis,
persistently infected cow.
Zusammenfassung
The effect of lactating cows persistently infected with BVDV on the result of
a BVD antibody ELISA in bulk milk of two dairy herds is described. The level
of antibodies to BVDV, measured by an indirect ELISA-method in bulk milk may
produce erroneous low-level-results, if milk of persistently infected cows
is added, probably by the formation of BVDV-antigen-antibody-complexes which
cannot be detected by the ELISA in bulk milk samples. This effect could also
be shown in vitro in experimentally produced bulk milk. Therefore, especially
at the beginning of a BVDV control programme, precautionary measures concerning
cattle trade and transport must be taken irrespective of the level of antibodies
to BVDV in bulk milk.
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