Login für Abonnenten
Username:
Passwort:
 


 • Themenheft
    special issue

 • Kurzfassungen
    abstracts

    2011
    2010
    2009
    2008
    2007
    2006
    2005
    2004
    2003
    2002
      - Jänner
      - Februar
      - März
      - April
      - Mai
      - Juni
      - Juli
      - August
      - September
      - Oktober
      - November
      - Dezember

 • Einzelartikel (PDF)
    full papers

 • Abonnement
    subscription

 • Redaktion
    editorial office

 • Mediadaten
    mediadata

 • Impressum
    inprint


zum Warenkorb

Stichwortsuche



INHALT WTM 08/2002

I. Míšek und K. Witter:
Die ontogenetische Entwicklung des Gebisses beim Großen Mausohr (Myotis myotis, Chiroptera)
Odontogenesis in the Large Mouse-eared Bat (Myotis myotis, Chiroptera)

W. Henninger und G. Werner:
CT-Untersuchung des lumbosakralen Überganges von Hunden in Extension und Flexion; Tel II: Weichteilfenster
CT of the canine lumbosacral spine in extension - flexion rotation; part II: soft tissue window

R. Pfleger:
Zum hygienischen Status von Milch und Milchprodukten aus der Direktvermarktung
The hygienic status of ex farm milk and milk products


Aus dem Labor für Genetik und Embryologie des Institutes für Tierphysiologie und Genetik der Tschechischen Akademie der Wissenschaften und aus dem Institut für Anatomie, Histologie und Embryologie der Veterinärmedizinischen und Pharmazeutischen Universität Brno

Die ontogenetische Entwicklung des Gebisses beim Großen Mausohr (Myotis myotis, Chiroptera)

I. MÍŠEK und K. WITTER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 214 - 219

Schlüsselwörter: Zahnentwicklung, pränatale Periode, Embryo, Fledermaus, Säugetiere.

Zusammenfassung
Wir untersuchten die Zahnentwicklung beim Großen Mausohr (Myotis myotis) im Verlauf der pränatalen (etwa 70 Tage) und frühen postnatalen Periode der Ontogenese vom Knospen- bis zum Glockenstadium der Zahnkeime. Die Formel des Milchgebisses lautet Id/2/3, Cd/1/1, Pd/3/3, die des Ersatzgebisses I/2/3, C/1/1, P/3/3, M/3/3. Die Milchzahnknospen sind ab dem 38. Tag der Ontogenese nachweisbar, Ersatzzahnknospen ab dem 43. Tag der Ontogenese. Der Durchbruch des Milchgebisses ist am 1. Lebenstag beendet, des bleibenden Gebisses am 35. Lebenstag.

zurück zum Seitenanfang

 


Aus der Universitätsklinik für Röntgenologie der Veterinärmedizinischen Universität Wien

CT-Untersuchung des lumbosakralen Überganges von Hunden in Extension und Flexion;Teil II: Weichteilfenster

W. HENNINGER und G. WERNER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 220 - 226

Schlüsselwörter: Wirbelsäule, lumbosakral, Verbindung, bildgebende Diagnostik, CT, Schnittbild, Hund, Anatomie.

Zusammenfassung
Da die Darstellung einer lumbosakralen Cauda equina-Kompression mit einer Myelographie nicht immer möglich ist, wird die Schnittbilduntersuchung (CT und MRT) in zunehmendem Maße für die Diagnostik herangezogen. Für die vorliegende röntgenanatomische Grundlagenstudie wurden 12 Hunde (7 Dt. Schäferhunde, 4 Mischlinge, 1 Rottweiler) verschiedenen Alters und Geschlechts herangezogen, die zur Computertomographie überwiesen worden waren und röntgenologisch einen unauffälligen lumbosakralen Übergang aufwiesen. Die narkotisierten Tiere wurden in Rückenlage mit gestreckten und gebeugten Hinterextremitäten positioniert. Die Schnittbreite bei der CT-Untersuchung betrug 2 mm; die Bilder wurden im Knochen- und Weichteilfenster beurteilt.
(Die knöcherne Grundlage wurde im Teil I der Studie beschrieben [HENNINGER u. WERNER, 2002].)

An Weichteilstrukturen konnte auf allen CT-Bildern der Verlauf der Cauda equina mit den segmentalen Ästen L6, L7, S1 und S2 verfolgt werden, sie waren in reichlich Fettgewebe eingelagert. Die Bandscheibe L7 war queroval und scharf begrenzt angeschnitten, ihre Dorsalfläche konkav oder gerade. Ligamenta longitudinalia dorsalia und ventralia konnten nicht bei allen Hunden abgegrenzt werden. Die Ligamenta flava waren hingegen bei allen Hunden darstellbar, in Extension als dicke weichteildichte Formationen ventral der kleinen Wirbelgelenke, in Flexion als strichbreite Schatten, die das gesamte Spatium lumbosacrale überdachten. Nach Kontrastmittelapplikation konnten die Anteile des Plexus vertebralis internus ventralis in ihrem Zusammenfluß mit der V. intervertebralis über ihre Verbindung zur V. iliaca communis dargestellt werden. Die venöse Anastomose stellte sich über eine Länge von 2 bis 8 mm dar.

CT-Bilder des lumbosakralen Überganges erlauben die Identifizierung aller wesentlichen anatomischen Gebilde und liefern darüber hinaus auch Hinweise für vermehrt bewegliche Wirbel im Zuge einer lumbosakralen Instabilität bzw. des Cauda equina-Kompressionssyndroms. Die Anwendung von Kontrastmittel gestattet durch Darstellung eines erweiterten Plexus bzw. seiner Anastomose bei sonst unauffälligem Befund eine weitere Differentialdiagnose als mögliche Ursache eines Cauda equina-Syndroms.

zurück zum Seitenanfang

 


Aus der Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit GmbH, Milchwirtschaft Wolfpassing

Zum hygienischen Status von Milch und Milchprodukten aus der Direktvermarktung

R. PFLEGER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 227 - 236

Schlüsselwörter: Milch, Milchprodukte, Direktvermarktung, Hygiene, Qualität.

Zusammenfassung
Im Rahmen eines Projektes wurden in den Jahren 1997 - 2000 insgesamt 880 Proben von Milch und Milchprodukten (Rohmilch [92], pasteurisierte Trinkmilch [73], Milchmischgetränke [119], Frischkäse aus pasteurisierter Milch [41], Frischkäse aus Rohmilch [74], Joghurt und Fruchtjoghurt [153], Butter aus Rohrahm [61], Schnittkäse aus pasteurisierter Milch [24], Schnittkäse aus Rohmilch [130] sowie Schafkäse und Schafmischkäse aus Rohmilch [113]), welche von 40 Produzenten stammten, periodisch untersucht.

Zur Beurteilung der hygienischen Qualität wurden in Abhängigkeit von der Produkttype die Parameter Gesamtkeimzahl, Keimzahl nach Vorbebrütung, Coliforme, E. coli, Staphylokokken sowie Hefen und Schimmelpilze erfaßt.

Es zeigte sich, daß eine nahezu 100%ige hygienische Qualität nur bei den Produktgruppen Joghurt und Schnittkäse aus pasteurisierter Milch gegeben war, während bei allen übrigen Produkten der Prozentsatz der einwandfreien Proben zwischen 50 und 90 lag.
Die Untersuchungen ergaben ferner, daß es deutliche Unterschiede im Hygienebewußtsein der Produzenten gab. Bei einigen Erzeugern konnte trotz begleitender Beratung und Schulung keine Verbesserung der hygienischen Qualität der Produkte erzielt werden.

zurück zum Seitenanfang