Login für Abonnenten
Username:
Passwort:
 


 • Themenheft
    special issue

 • im Druck
    in press

 • Kurzfassungen
    abstracts

    2010
    2009
    2008
    2007
      - Jänner
      - Februar
      - März
      - April
      - Mai
      - Juni
      - Juli
      - August
      - September
      - Oktober
      - November
      - Dezember
    2006
    2005
    2004
    2003
    2002

 • Einzelartikel (PDF)
    full papers

 • Abonnement
    subscription

 • Redaktion
    editorial office

 • Mediadaten
    mediadata

 • Impressum
    inprint


zum Warenkorb

Stichwortsuche




INHALT WTM 07+08/2007

St. Neumann
Möglichkeiten zur Beurteilung des histologischen Grades entzündlicher Lebererkrankungen beim Hund mit dem Quotienten aus ALT+AST/GLDH
Possibilities to estimate the degree of hepatitis by measurement of the ALT+AST/GLDH ratio in dogs

A. Mayr
Generalisierte Malassezien-Dermatitis bei einem Deutschen Schäferhund mit Hypothyreose - ein Fallbericht
Generalized Malassezia-dermatitis in a German Shepherd dog with hypothyroidism - a case report

M. Leschnik, C. Heidrich, J.G. Thalhammer und H. Bubna-Littitz
Einfluss von körperlicher Belastung auf einige physiologische Parameter beim trainierten und untrainierten österreichischen Polizeidiensthund
Evaluation of physical fitness in Austrian police dogs

W. Ofner, T. Bailey, D. O’Donovan, U. Wernery and R. Zachariah
Absence of antibodies against Brucella sp. in different species of semi free-ranging bovidae in the Emirate of Dubai, United Arab Emirates
Abwesenheit von Antikörpern gegen Brucella sp. in verschiedenen Spezies von halbfrei gehaltenen Wildwiederkäuern im Emirat Dubai, Vereinigte Arabische Emirate

E. Bartolomaeus, G.W. Nierbauer, H.B. Schmiedmayerund G. Windischbauer
Untersuchungen zum Biegeverhalten einer Parakortikalen- Klammer-Cerclage-Konfiguration im Vergleich zu einer 3,5 mm Dynamischen Kompressionsplatte
Comparison of a Paracortical-Clamp-Cerclage and a 3.5 mm Dynamic Compression Plate regarding bending stiffness and strength

S. Pühringer, E. Razzazi-Fazeli, A. Kuebber-Heiss, J. Böhm und C. Iben
Untersuchungen zum Vorkommen von Ochratoxin A in Alleinfuttermitteln für Katzen sowie in Nieren sezierter Katzen
Occurrence of ochratoxin A in feline kidneys and pet foods for catss

M. Christian, V. Komarek, A. Guija de Arespacochaga und I. Schwendenwein
Evaluierung des Impedanzcounters MS-45TM (Melet Schloesing Laboratoires, France) bei Hunden, Katzen und Pferden
Evaluation of the Impedance Counter MS-45™ (Melet Schloesing Laboratoires, France) in dogs, cats and horse

 

Artikel in den Warenkorb legen





Aus dem Tierärztlichen Institut der Universität Göttingen



Möglichkeiten zur Beurteilung des histologischen Grades entzündlicher Lebererkrankungen beim Hund mit dem Quotienten aus ALT+AST/GLDH



St. NEUMANN
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 94 (2007), 158 - 168

Schlüsselwörter: ALT+AST/GLDH Quotient, Hepatitis, Hund

Zusammenfassung
Die Diagnose und das Ausmaß einer Hepatopathie können, trotz zahlreicher nicht invasiver Untersuchungsmethoden, verlässlich nur über eine Leberbiopsie gesichert werden. Da die Leberbiopsie mit Risiken verbunden und technisch anspruchsvoller ist als eine Blutentnahme, wäre die Beurteilung von Lebererkrankungen an Hand von Blutparametern eine willkommene Hilfe in der Diagnostik von Hepatopathien. In der Humanmedizin gibt es Studien ¨ber die Verwendung eines Quotienten aus Alaninaminotransferase, Aspartataminotransferase und Glutamatdehydrogenase (ALT+AST/GLDH), um den Grad einer Lebererkrankung wiederzugeben. In der vorliegenden Studie wurde untersucht, ob ein Zusammenhang zwischen dem ALT+ AST/GLDH-Quotienten und dem Ausmaß der Gewebezerstörung bei entzündlichen Lebererkrankungen des Hundes besteht. Dazu wurde bei 52 Hunden mit reaktiver Hepatitis, akuter Hepatitis, chronisch progressiver Hepatitis und chronisch aktiver Hepatitis der Quotient aus der Aktivität der Enzyme ALT+AST/GLDH errechnet und mit dem Ergebnis der pathohistologischen Untersuchung einer Biopsie, sowie anderen prognostisch eingesetzten Blutparametern wie AP, Gallensäuren und Albumin, verglichen. Die Ergebnisse der vorliegenden Studie zeigten, dass signifikante Unterschiede zwischen den Quotienten bei Hunden mit hochgradigen, mittelgradigen und geringgradigen Hepatitiden vorlagen. Die Unterschiede zu einer Kontrollgruppe lebergesunder Hunde waren ebenfalls signifikant. Nicht signifikant war nur der Unterschied im Quotienten zwischen der Kontrollgruppe und den Hunden mit geringgradiger Hepatitis sowie der zwischen der Kontrollgruppe und Hunden mit mittelgradiger Hepatitis. Im Vergleich zur Einzelenzymbeurteilung konnten durch den Quotienten leberkranke Hunde aufgespürt werden, bei denen einzelne Enzyme nur geringgradig erhöht waren oder sogar im Referenzbereich lagen. Auch konnte die deutlich erhöhte Aktivität einzelner Enzyme durch die Bildung des Quotienten relativiert werden. Im Vergleich zu anderen Blutparametern, die im Zusammenhang mit der Beurteilung von Hepatopathien bedeutungsvoll sind, wie alkalische Phosphatase (AP), Gallensäuren und Albumin konnte der Quotient die Unterschiede zwischen den Gruppen besser wiedergeben. Zusammenfassend konnte in der vorliegenden Studie beobachtet werden, dass die Bildung des Quotienten aus ALT+AST/GLDH eine sinnvolle Ergänzung in der Beurteilung des Grades caniner Hepatitiden darstellt.

Keywords: ALT+AST/GLDH ratio, hepatitis, dog.

Summary
Possibilities to estimate the degree of hepatitis by measurement of the ALT+AST/GLDH ratio in dogs


Introduction
Different ways of investigation are possible in diagnosing liver disease. The final diagnosis and the degree of the disease can be diagnosed only by investigation of a liver biopsy. In humans some studies exist about the possibilities to estimate the degree of liver disease by calculating the ALT+AST/GLDH ratio. Here, this ratio was studied in dogs with hepatitis and compared with the histological estimated degree of the liver disease.

Methods
52 dogs with reactive hepatitis, acute hepatitis, chronic progressive hepatitis and chronic active hepatitis were investigated in this study. The final diagnoses were confirmed by a liver biopsy and compared with the ALT+AST/GLDH ratio and other liver parameters like AP, bile acids and albumin. The biopsies were investigated by an experienced pathologist and the degree of the disease was estimated semi-quantitatively.

Results
The results of the present study showed that dogs with mild, moderate and severe hepatitis have significant differences in the ALT+AST/GLDH ratio. The difference compared with a control group of dogs without liver disease was also significant, except in cases of mild and moderate hepatitis. In some cases of hepatitis single enzymes were normal and the ratio was decreased or some enzymes were clearly elevated and the ratio was nearly normal. In such cases the ratio helps to get more information about the diseased liver than the measurement of single enzymes only. The ALT+AST/GLDH ratio gives more information about the degree of hepatitis in comparison to other liver parameters like AP, bile acids and albumin.

Conclusion
Out of these results it can be concluded that in dogs with hepatitis the ALT+AST/GLDH ratio is suitable to get an idea about the degree of the disease.

Zurück zum Seitenanfang

Artikel in den Warenkorb legen





Aus der Tierarztpraxis und Hautambulanz Dr. Astrid Mayr und Mag. Gregor Mayr, Linz.

Generalisierte Malassezien-Dermatitis bei einem Deutschen Schäferhund mit Hypothyreose - ein Fallbericht

A. MAYR
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 94 (2007), 169 - 174

Schlüsselwörter: Malassezia pachydermatis, Hund, generalisierte Malassezien-Dermatitis.

Zusammenfassung
Seit ihrer Entdeckung als Bewohner der gesunden Haut des Hundes haben Malassezien wegen ihres pathogenen Potentials in der Dermatologie große Aufmerksamkeit erregt. Neben dem häufigen Auftreten von Otitiden oder lokalen Dermatitiden, besonders des Zwischenzehenraumes, wird die scharf begrenzte ventrale Alopezie als Erscheinungsbild der generalisierten Malassezien-Dermatitis bisher in der Literatur kaum erwähnt. Der vorgestellte Fall beschreibt Diagnose und Verlauf einer generalisierten Malassezien-Dermatitis bei einem Deutschen Schäferhund. Wie häufig beschrieben, treten auch hier Malassezien gemeinsam mit einer bakteriellen Erkrankung auf, die zunächst das Aufspüren des Sprosspilzes erschwerte. Bei dem erkrankten Tier handelt es sich nicht um einen Angehörigen einer prädisponierten Rasse, eine gleichzeitig vorliegende Hypothyreose dürfte aber der Malassezien-Erkrankung den Weg bereitet haben.

Keywords: Malassezia pachydermatis, dog, generalized Malassezia-dermatitis.

Summary
Generalized Malassezia-dermatitis in a German Shepherd dog with hypothyroidism - a case report.


Introduction
The budding yeast Malassezia pachydermatis is a saprophytic commensal organism which can often be found on the skin of healthy dogs. Under certain conditions it is pathogenic, and can cause otitis or dermatitis. In contrast to Malassezia-otitis or pedal dermatitis which are frequently discussed in the literature, there are few publications describing a ventrally located alopecia as a form of generalized Malassezia-dermatitis.

Material and methods
The patient was a female spayed German Shepherd dog 9 years of age. The dog was first presented with clearly demarcated alopecia of the ventral neck, thorax, abdomen, cranial thighs and cranial aspects of the proximal lower leg. In addition, rancid body odour and generalized pruritus were observed. Skin scrapes for cytology and hair plucks were examined and large numbers of coccoid bacteria were found. All the hair shafts examined were in telogen. The presence of bacteria was interpreted as secondary to a primary condition. Therefore blood was drawn and thyroid hormone levels (T4 and TSH) were evaluated. As another veterinarian had diagnosed scabies, a serological test for Sarcoptes antigen was carried out.

Results
Until laboratory results were available, the patient was treated with antibiotics. Re-examination after 1 week showed that bacterial growth had disappeared based on cytological examination of skin scrapes, and now colonisation of the skin with Malassezia was apparent. Treatment with oral ketoconazole resulted in improvement of clinical signs within 10 days, but treatment had to be continued for 2 months before cytological examination of skin scrapes gave a negative result for Malassezia. The Sarcoptes serology test was negative. Interpretation of thyroid levels was difficult: although T4 was below the detection level (0.5 ìg/dl, reference level 1.3-4.5 ìg/dl), TSH was only minimally elevated (measurement: 0.67 ng/ml, reference level: < 0.6 ng/ml). To confirm the diagnosis “hypothyreoidism”, thyroxine was administered and thyroxine levels in blood were checked every 3 months. 9 months later blood thyroxine levels were within the lower third of the reference range. This was taken as proof for the presumed diagnosis of hypothyroidism.

Conclusion
The German Shepherd dog does not belong to the breeds predisposed for Malassezia-dermatitis. In this case hypothyroidism may have triggered a secondary infection with Malassezia organisms. Concurrent with a Malasseziadermatitis a bacterial infestation of the skin may be observed. Possible causes for this as well as potential interactions between both organisms are not yet known. The body regions of the dog, which are commonly populated by Malassezia, are compatible with those showing localised Malassezia-dermatitis: the ventral neck, paws, axillae, inguinal areas, skin folds, perineal region and the claw bed. Factors contributing to a generalisation on the ventral aspects of the body and why there is a sharp line of demarcation between haired and non-haired skin, remain unclear.


zurück zum Seitenanfang

Artikel in den Warenkorb legen




Aus der Klinik für Interne Medizin und Seuchenlehre, Klinisches Department für Kleintiere und Pferde, und dem Institut für Physiologie, Department für Naturwissenschaften, der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Einfluss von körperlicher Belastung auf einige physiologische Parameter beim trainierten und untrainierten österreichischen Polizeidiensthund


M. LESCHNIK, C. HEIDRICH, J.G. THALHAMMER und H. BUBNA-LITTITZ
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 94 (2007), 175 - 179

Schlüsselwörter: Polizeihund, physiologische Parameter, Belastungstest.

Zusammenfassung
Standardisierte Leistungsuntersuchungen bei Haustieren beinhalten neben der klinischen Untersuchung zur Erhebung physischer Parameter auch die Evaluierung von Blutparametern. Zur Objektivierung des physischen Leistungsvermögens und des Einflusses von körperlichem Training auf physiologische Parameter wurden 9 gesunde Polizeidiensthunde vor und nach deren Grundausbildung einem definierten Belastungstest unterzogen. Der Belastungstest bestand aus einer Laufleistung der Tiere neben einem Fahrrad mit geeichtem Tachometer auf ebener Straße. Die Hunde wurden 20 Minuten mit einer Geschwindigkeit von 15 km/h bewegt und anschließend 10 Minuten mit 18 km/h. Direkt vor und nach der Belastung sowie nach einer Erholungsphase von 30 Minuten wurden die Hunde klinisch untersucht, ein Elektrokardiogramm erstellt und eine Blutanalyse vorgenommen. Trainierte unterschieden sich von den untrainierten Hunden durch die innere Körpertemperatur (IKT; untrainierte < trainierte) und die im Blut gemessenen Enzymaktivitäten der Creatinkinase (CK; untrainierte 56+/- 20, trainierte 41±8 U/l) und Aspartataminotransferase (AST; untrainierte 15 +/- 6, trainierte 11 +/- 2 U/l).

Keywords: police dog, performance parameters, exercise test.

Summary
Evaluation of physical fitness in Austrian police dogs.

Introduction
Physical fitness in police dogs is an essential basis for the effective activity. A test procedure that is easy to perform and does not overexert the animals has to be established.

Material and methods
9 Austrian police dogs were evaluated for physiological parameters in a physical trial model before and after a training period. The dogs ran on a leash with their handler on a bicycle equipped with a standardised speedometer on a level surface for 30 minutes. A complete physical examination as well as an electrocardiogram, and a blood analysis were included in the test protocol before, immediately after the exercise test, and after a resting period of 30 minutes.

Results
The increase in rectal temperature during the exercise test was more pronounced in the trained dogs. Trained animals exhibited significantly lower base creatinkinase (CK; not exercised 56±20, trained 41±8 U/l) levels. Aspartataminotransferase activity (AST; not exercised 15±6, trained 11±2 U/l) was significantly lower in trained dogs before and after the exercise test. The parameters lactate, heart rate, cholesterol, triglycerides, venous oxygen tension, and partial pressure of carbon dioxid did not significantly change.

Conclusion
According to the exercise test described above, the parameters rectal temperature, CK, and AST are useful in the interpretation of fitness related individual reference values obtained for a dog before and after the basic training program.

zurück zum Seitenanfang


Artikel in den Warenkorb legen




From the Dubai Falcon Hospital, the European Veterinary Centre, the Wadi al Safa Wildlife Preservation, and the Central Veterinary Research Laboratory, Dubai, UAE.

Absence of antibodies against Brucella sp. in different species of semi free-ranging bovidae in the Emirate of Dubai, United Arab Emirates


W. OFNER, T. BAILEY, D. O’DONOVAN, U. WERNERY and R. ZACHARIAH
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 94 (2007), 180 - 183

Keywords: Arabian Oryx, Brucella, brucellosis, Dubai, seroprevalence, United Arab Emirates, wild ruminants.

Summary
During the period from November 2003 to March 2005 blood samples were collected from 256 ruminants living in 3 semi free-ranging groups in 2 private collections in Dubai (UAE). Although brucellosis exists in wild and domestic ungulates and camels in the area, Brucella antibodies were not detected in any samples using the Rose Bengal Test.

Schlüsselwörter: Oryx, Brucella, Brucellose, Seroprävalenz, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate.

Zusammenfassung
Abwesenheit von Antikörpern gegen Brucella sp. in verschiedenen Spezies von halbfrei gehaltenen Wildwiederkäuern im Emirat Dubai, Vereinigte Arabische Emirate.


Von November 2003 bis März 2005 wurden von 256 Wildwiederkäuern Blutproben gewonnen. Die Tiere stammten aus 3 halbfrei (in sehr großen, einfach umzäunten Gehegen) gehaltenen Gruppen, die zu 2 privaten Menagerien gehören. Obwohl Brucellose in dieser Region sowohl bei Wildwie auch bei Hauspaarhufern und Kamelen vorkommt, konnten mit dem Rose Bengal Test in keiner der Proben Antikörper gegen Brucella sp. nachgewiesen werden.

zurück zum Seitenanfang


Artikel in den Warenkorb legen




Aus der Klinik für Chirurgie und Augenheilkunde1 (Klinisches Department für Kleintiere und Pferde) und dem Institut für Medizinische Physik und Biostatistik (Department für Naturwissenschaften) der Veterinärmedizinischen Universität Wien sowie aus dem Institut für Mechanik und Mechatronik der Technischen Universität Wien

Untersuchungen zum Biegeverhalten einer Parakortikalen- Klammer-Cerclage-Konfiguration im Vergleich zu einer 3,5 mm Dynamischen Kompressionsplatte


E. BARTOLOMAEUS, G.W. NIEBAUER, H.B. SCHMIEDMAYER und G. WINDISCHBAUER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 94 (2007), 184 - 191

Schlüsselwörter: Parakortikale-Klammer-Cerclage, Abstützplatte, Vier-Punkt-Biegung, Osteosynthese.

Zusammenfassung:
Die äquivalente Biegesteifigkeit und Biegefestigkeit einer Parakortikalen-Klammer-Cerclage-Konfiguration (PKC) wurden im Vergleich mit einer als Abstützplatte montierten 3,5 mm Dynamischen Kompressionsplatte (DCP) einem Vier-Punkt-Biegeverfahren unterzogen. Die Implantate wurden auf einen Zylinder aus knochenäquivalentem Epoxydharz montiert. Ein 10 mm breiter mittiger Schnitt simulierte eine Trümmerfraktur. In der ersten Versuchsreihe wurden die Probekörper in 45°-Schritten um die Längsachse des Zylinders rotiert und innerhalb des elastischen Bereiches auf Biegung beansprucht. Im zweiten Test wurde die Vier-Punkt-Biegung mit der PKC und der DCP auf der Zugseite des Probekörpers durchgeführt, bis es zu einem Kontakt der Bruchflächen auf der Druckseite kam. Beide Implantate zeigten einen ausgeprägten periodischen Verlauf der Biegefestigkeit in Abhängigkeit von der Prüfrichtung. Die 3,5 mm DCP wies dabei an der simulierten Knochenschaftfraktur eine im Vergleich zur PKC höhere Biegefestigkeit auf. Zusätzlich zeigte sich, dass die äquivalente Biegesteifigkeit der PKC ganz wesentlich von der Bindung der Cerclagen abhängt.

Keywords: Paracortical-Clamp-Cerclage-Configuration, Buttressplate, four-point bending, osteosynthesis.

Summary
Comparison of a Paracortical-Clamp-Cerclage and a 3.5 mm Dynamic Compression Plate regarding bending stiffness and strength

Introduction
A new osteosynthesis method for stabilizing shaft-fractures the so-called Paraosseous-Clamp-Cerclage-Stabilisation described by WANIVENHAUS (2001) makes use of 2 or more specifically bent (clamp) Kirschner wires (K wires) and cerclages. A clinical evaluation of this method was done previously at the reporting institution. Although clinically successful, biomechanical testing of the new extraosseous fixation technique has not been performed. Material and methods
Equivalent bending stiffness and bending strength of modified configuration of the Paraosseous-Clamp-Cerclage- Stabilization (therefore called here Paracortical- Clamp-Cerclage [PKC]) and the 3.5 mm Dynamic Compression Plate (DCP) were investigated using a four-point bending machine. Implants were applied to epoxy cylinders with a midshaft gap of 10 mm simulating a comminuted fracture. In a first test the implants were rotated in 45° steps around the long axis of the cylinder. A bending moment produced a deflection of the implant-epoxy cylinder combination in each position within the elastic region. In a second test the four-point-bending-tests were carried out with the PKC and DCP at the tension side of the specimens until the gap at the compression side was closed. Force and deflection were measured to calculate equivalent bending stiffness and equivalent bending strength. Results and conclusion
The intact epoxy cylinder served as control and showed the highest equivalent bending stiffness. Within the elastic region of PKC and DCP the highest equivalent bending stiffness was measured when they were applied in vertical position at the neutral side. Both implants showed a bending stiffness with a distinct wave like shape in relation to load direction. For the gap closing four-point bending the mean equivalent bending stiffness was 11.3 Nm2 (SD 1.1) for the DCP, and 5.3 Nm2 (SD 0.6) for the PKC. The mean equivalent bending strength of the DCP was calculated at 13.7 Nm (SD 1.3) and for the PKC 8.6 Nm (SD 0.9). Therefore the DCP 3.5 applies a higher bending stiffness to a fractured bone than does a PKC with 3.0 mm K wires and 1.0 mm cerclage wire. The tightening of the cerclages was considered as the most critical point in the application of PKC.

zurück zum Seitenanfang

Artikel in den Warenkorb legen




Aus dem Institut für Ernährung (Department für öffentliches Gesundheitswesen in der Veterinärmedizin) der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Untersuchungen zum Vorkommen von Ochratoxin A in Alleinfuttermitteln für Katzen sowie in Nieren sezierter Katzen.


S. PÜHRINGER, E. RAZZAZI-FAZELI, A. KUEBBER-HEISS, J. BÖHM und C. IBEN
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 94 (2007), 192 - 196

Schlüsselwörter: Ochratoxin A, Katzennieren, Alleinfuttermittel, Katzen, HPLC.

Zusammenfassung
Vom Institut für Fleischhygiene, Fleischtechnologie und Das Ziel der Arbeit war, die Ochratoxin A (OTA)-Belastung von Katzennieren in Alleinfutter fur Katzen zu ermitteln und festzustellen, ob ein Zusammenhang zwischen OTA-Gehalt in der Niere und pathologischen Nierenveranderungen besteht. Insgesamt wurde der OTA-Gehalt in 101 Katzennieren und in 55 Alleinfuttermitteln fur Katzen untersucht. Die Probenvorbereitung erfolgte mit RIDAR Immunaffinitatssaulchen, und die Bestimmung erfolgte mittels HPLC. Von den untersuchten Katzennieren waren 39 positiv. Die OTA-Gehalte variierten zwischen 0,11- 5,18.ƒÊg OTA/kg Frischsubstanz. Von den 55 untersuchten Futtermitteln (40 Feuchtfutter, 10 Trockenfutter, 5 Diatfeuchtfutter) wiesen 14 einen OTA-Gehalt im Bereich von 0,31-2,41 ƒÊg OTA/kg Trockensubstanz auf. Diese Werte liegen weit unter den fur Lebensmittel erlaubten Hochstwerten. Ein signifikanter Zusammenhang zwischen einem OTA-Gehalt in Katzennieren und pathologischen Veranderungen der Nieren konnte nicht festgestellt werden. Daher kann Alleinfutter fur Katzen bezuglich OTA als akute Ursache von Nierenerkrankungen bei der Katze in Osterreich weitgehend ausgeschlossen werden. Uber das Risiko einer moglichen Langzeitbelastung und deren Auswirkungen auf die Gesundheit der Katze liegen keine Daten vor, weitere Untersuchungen sind notwendig, um diese Frage abzuklaren.

Keywords: ochratoxin A, feline kidneys, pet foods for cats, HPLC.

Summary
Occurrence of ochratoxin A in feline kidneys and pet foods for cats.

Introduction
The aim of this work was to detect the ochratoxin A content of pet foods for cats as well as the exposure of feline kidneys. Furthermore a possible correlation between ochratoxin A (OTA)-content in the kidney and pathological changes of the kidney should be established.

Material and methods
In total, 101 feline kidneys and 55 pet foods for cats were investigated to determine OTA contents. Immunoaffinity columns were used for sample clean-ups and High Performance Liquid Chromatography was used for OTA analysis.

Results
The underlying samples showed 39 kidneys with positive OTA contents, the range of contents amounted from 0.11 - 5.18 ìg/kg original substance. 14 pet foods out of 55 (40 wet feed, 10 dry feed, 5 wet diets) showed positive levels of OTA in a range between 0.31 - 2.41 ìg/kg dry substance. No significant correlation between the occurrence of OTA in feline kidneys and pertinent pathological changes could be established. In 74.5 % of the pet food samples for cats OTA was not detected. Only low contents were found in the remaining 25.5 %.

Conclusion
These OTA concentrations are far below the threshold values for human food. Therefore, to a large extend OTA can be ruled out as a cause of renal diseases in Austrian cats. No data exist about the risk of a long term exposure and its effects on cat´s health so far and for clarification further investigations would be necessary.

zurück zum Seitenanfang

Artikel in den Warenkorb legen




Aus der Abteilung Klinische Laboratoriumsmedizin, Klinisches Department für Bildgebende Diagnostik, Infektions- und Laboratoriumsmedizin der Veterinärmedizinischen Universität Wien

Evaluierung des Impedanzcounters MS-45TM (Melet Schloesing Laboratoires, France) bei Hunden, Katzen und Pferden


M. CHRISTIAN, V. KOMAREK, A. GUIJA de ARESPACOCHAGA und I. SCHWENDENWEIN
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 94 (2007), 197 - 205

Schlüsselwörter: Veterinärhämatologie, Impedanzmethode, Leukozytendifferenzierung, Methodenvergleich.

Zusammenfassung
Das Ziel dieser Studie war die Überprüfung der Eignung des Hämatologieanalysegerätes MS-45TM (Melet Schloesing Laboratoires, France) für den Einsatz in der tierärztlichen Praxis. Besonderes Augenmerk wurde auf die Zuverlässigkeit der Fehlermeldungen und die Richtigkeit der Histogramme, die unbedingt vom Benutzer zur Beurteilung herangezogen werden sollen, gelegt. Es wurden Präzision in Serie, Präzision von Tag zu Tag und Verschleppungsrate bestimmt und die Messergebnisse des Impedanzcounters MS-45TM mit denen der Routinemethode des Zentrallabors der Veterinärmedizinischen Universität Wien (Laserdurchflusszytometer ADVIA 120TM, mikroskopisches Differenzialblutbild) als Referenzmethode verglichen. Für einige klinisch relevante Veränderungen des Blutbildes wurden Sensitivität, Spezifität, positiver und negativer Voraussagewert errechnet. Die K3-EDTA-Blutproben von Hunden und Pferden wurden innerhalb von 4 Stunden, die der Katzen innerhalb von 20 Minuten nach der Blutentnahme bearbeitet. Es wurden Vergleichsuntersuchungen von 95 Hunden, 49 Katzen und 46 Pferden ausgewertet. Die Präzision für die erythrozytären Parameter war bei allen Tierarten mit Variationskoeffizienten (CV) < 5 % sehr gut, mit Ausnahme des Hämoglobins bei der Katze mit einem CV von 5,57 %. Bei den Thrombozyten lagen die CVs sowohl bei physiologischer Anzahl, als auch bei Thrombozytopenien immer über 10 %. Für Leukozyten im Referenzbereich ergab sich ein CV < 4 %, bei Veränderungen der Gesamtleukozytenzahl und dem Differenzialblutbild variierten die CVs stark. Auch die Übereinstimmung mit der Referenzmethode war bei den erythrozytären Parametern sehr gut. Bei der Thrombozytenzählung stimmten die Werte beim Pferd schlecht überein, hier ist eine Verbesserung notwendig. Leukozyten und Zelldifferenzierung stimmten bei Hunden und Pferden gut überein, mit Ausnahme der kleinen Zellpopulationen wie Monozyten und eosinophile Granulozyten, die bei allen Tierarten eine mäßige Übereinstimmung erzielten. Bei den Leukozyten und beim Differenzialblutbild der Katze sind teilweise proportionale Abweichungen in den höheren Bereichen und eine große Anzahl an diskrepanten Werten zu beobachten. Da Spezifität und der negative Voraussagewert für die wichtigsten pathologischen Blutbildveränderungen recht hoch liegen, eignet sich das Gerät gut für Screening- Untersuchungen bei Hunden und Pferden. Pathologische Werte oder Ergebnisse im Referenzbereich bei klinisch kranken Tieren sollten mikroskopisch kontrolliert werden.

Keywords: veterinary haematology, impedance counter, leukocyte differentiation, method comparison.

Summary
Evaluation of the Impedance Counter MS-45™ (Melet Schloesing Laboratoires, France) in dogs, cats and horse

Introduction
The aim of the study was the evaluation of the suitability of the MS-45TM haematology analyzer for its routine use in veterinary practice. Special attention was paid to the reliability of the alarm messages and the accuracy of the histograms, which the operator should always use for judgement of the results.

Material and methods
Between-run precision, precision from day to day and carry-over were determined and the measurement results of the MS-45TM were compared to those of the standard method (ADVIA 120™, Bayer Diagnostics; manual differential) of the Central Laboratory of the University of Veterinary Medicine Vienna. For clinically relevant haematologic abnormalities sensitivity, specificity, positive predictive value (PPV) and negative predictive value (NPV) were calculated. The K3-EDTA anticoagulated blood samples of dogs and horses were analysed within 4 hours after blood collection, feline samples within 20 minutes. The results of 95 dogs, 49 cats and 46 horses were comprised in the study.

Results
Precision of erythrocyte parameters was excellent in all species with a coefficient of variation (CV) < 5 % (except for haemoglobin in cats with a CV of 5.57 %). Thrombocytes showed a CV > 10 % at physiologic levels as well as in thrombocytopenia. For WBC counts within the reference range CV was < 4 %, when the total WBC or the differential were abnormal the CV varied to a great extent. A very good agreement between the 2 methods was achieved for all erythrocyte parameters. The results of platelet counts in horses showed an unfavourable agreement and accuracy; for horse platelets further improvement is necessary. The agreement of WBC count and differential in dogs and horses was good, except for the small cell populations like monocytes and eosinophils, which reached moderate agreement in all species. Total WBC and differentials in cats showed a proportional deviation in higher ranges and moreover a high number of discrepant values were detected.

Conclusions and clinical relevance
Given the high specificity and NPV for the main blood pathologies the MS-45TM seems to be an appropriate tool for screening in dogs and horses. Pathologic results and results within reference range in sick animals should always be checked by microscopy.

zurück zum Seitenanfang