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INHALT WTM 06/2002
W. Henninger und G. Werner:
CT-Untersuchung des lumbosakralen Überganges von Hunden
in
Extension und Flexion; Teil I: Knochenfenster
CT of the canine lumbosacral spine in extension - flexion rotation; part
I: bony window
P. Paulsen, F. Hilbert and F.J.M. Smulders:
Growth behaviour of pathogens isolated from muscle foods under
selected food processing conditions
Wachstumseigenschaften von pathogenen Mikroorganismen, isoliert aus Muskelfleisch
unter ausgewählten
Fleischverarbeitungsbedingungen
W. Künzel, S. Breit und A. Probst:
Morphologische Besonderheiten am Olekranon des Hundes und deren
funktionelle Bedeutung
Morphological characteristics of the olecranon in dogs and their functional
relevance
Aus der Universitätsklinik für Röntgenologie der Veterinärmedizinischen
Universität Wien
CT-Untersuchung des lumbosakralen Überganges von Hunden in Extension
und Flexion; Teil I: Knochenfenster
W. HENNINGER und G. WERNER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 142 - 151
 Schlüsselwörter:
Wirbelsäule, lumbosakral, Verbindung, bildgebende Diagnostik, CT, Schnittbild,
Hund, Anatomie.
Zusammenfassung
Der lumbosakrale Übergang des Hundes wird röntgenologisch routinemäßig
im transversalen Strahlengang in seitlich gestreckter und gebeugter sowie in
ventrodorsaler Projektion dargestellt. Gelenkfortsätze überlagern
die Foramina intervertebralia zwischen letztem Lenden- und erstem Kreuzwirbel
und erschweren ihre Beurteilung, insbesondere wenn zusätzlich degenerative
Veränderungen bestehen, wie sie bei einem Cauda equina-Kompressionssyndrom
häufig vorliegen. Da die Darstellung einer Cauda equina-Kompression mit
einer Myelographie nicht immer möglich ist, wird die Schnittbilduntersuchung
(CT und MRT) in zunehmendem Maße für die Diagnostik herangezogen.
Für die vorliegende röntgenanatomische Grundlagenstudie wurden 12
Hunde (7 Dt. Schäferhunde, 4 Mischlinge, 1 Rottweiler) verschiedenen Alters
und Geschlechts herangezogen, die zur Computertomographie überwiesen worden
waren und einen röntgenologisch unauffälligen lumbosakralen Übergang
aufgewiesen hatten. Die narkotisierten Tiere wurden in Rückenlage mit gestreckten
und gebeugten Hinterextremitäten positioniert. Die Schnittbreite bei der
CT-Untersuchung betrug 2 mm; die Bilder wurden im Knochen- und Weichteilfenster
beurteilt.
Von den knöchernen Strukturen waren die Wirbelkörper, der Wirbelkanal,
die Wirbelbögen und die Gelenkfortsätze des letzten Lendenwirbels
und des Kreuzbeines sehr gut zu beurteilen. Die Höhe des Wirbelkanales
in der Medianebene blieb zwischen letztem Lendenwirbel und dem Kreuzbein in
Extension und Flexion unverändert. Hingegen waren die Foramina intervertebralia
und das Spatium lumbosacrale in Flexion weiter als in Extension. Der Recessus
lateralis des Wirbelkanales war als ventrolaterale Verbreiterung immer sichtbar.
Mit Hilfe von sagittalen CT-Schnitten eines anatomischen Präparates wurde
festgestellt, daß die Processus articulares craniales des Kreuzbeines
die maximale Weite bzw. Höhe des Foramen intervertebrale bestimmen. Die
paramedian querovale Form des Foramen intervertebrale L7/S1 wurde durch den
Processus articularis cranialis abgerundet und eingeengt. Weiters wurden Stellung
und Form der Processus articulares craniales des Kreuzbeines erhoben. Die
Gelenkflächen waren bei 4 von 12 Hunden eben und kongruent, bei weiteren
4 Hunden ventral gekrümmt, in den übrigen Fällen flach bogenförmig
oder dorsal geknickt. Es zeigte sich, daß der Großteil der Hunde
eine mittlere Winkelstellung von 45° aufwies, aber auch Winkel von etwa
60° bzw. 35° vorkamen, die als steil bzw. flach eingestuft wurden.
Die Weichteilstrukturen des lumbosakralen Überganges, wie z.B. die Bandscheibe,
Bänder, Gefäße und Nerven, werden im Teil II dieser Studie
behandelt.
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From the Institute of Meat Hygiene, Meat Technology and Food Science, University
of Veterinary Medicine, Vienna
Growth behaviour of pathogens isolated from muscle foods under selected
food processing conditions
P. PAULSEN, F. HILBERT and F.J.M. SMULDERS
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 152 - 156

Keywords: pathogens, muscle
foods, stress, hurdle, Yersinia enterocolitica.
Summary
Measures to ensure microbial food safety, when applied at a "mild" sublethal
level, single or in combination, are commonly termed "hurdles" for
bacterial growth by food technologists. These "hurdles" may differ
in their nature, intensity and/or time - intensity profile. From a microbiological
point of view, all types of "hurdles" represent environmental stress
factors. Microorganisms have to cope with these situations. This adaptation
is achieved by utilizing genomic information already present in the bacterial
cell or by changing the genomic information (e.g. mutations) and thereby opening
new metabolic pathways. Generally, mutations are stochastic, but environmental
stress may induce mutations at specific genomic sites, called "adaptive
mutations". This paper deals with two aspects: firstly, to briefly review
the "hurdle" concept as a "microbial stress" phenomenon;
secondly to demonstrate the considerable biological variations in microbial
growth. Consequently, an experiment was conducted where a batch of biochemically
similar food isolates of Yersinia enterocolitica was grown under different technological
conditions and subsequently compared to laboratory reference strains originating
from clinical cases. Food isolates were found to react heterogeneously, whereas
reference strains behaved in a uniform way.
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Aus dem Institut für Anatomie der Veterinärmedizinischen Universität
Wien
Morphologische Besonderheiten am Olekranon des Hundes und deren funktionelle
Bedeutung
W. KÜNZEL, S. BREIT und A. PROBST
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 157 - 162

Schlüsselwörter: Ellbogengelenk, Hund,
Olekranon, Gelenkfläche.
Zusammenfassung
An den Ellbogengelenkspräparaten von 387 Hunden wurden die humerale Kontaktfläche
der Incisura trochlearis ulnae sowie die Form und Stellung des medialen Kronfortsatzes
makroskopisch beurteilt. Dabei konnten 5 verschiedene Typen von Gelenkflächen
nachgewiesen werden, die sich im Ausmaß des Überzuges der Kontaktfläche
mit Gelenkknorpel unterschieden. Partiell knorpelfreie Areale wurden als Indikator
für eine physiologische Inkongruenz des Humeroulnargelenkes angesehen;
ihr Vorkommen stand in statistisch gesichertem Zusammenhang mit der Körpermasse
und der Gliedmaßenstellung (chondrodystrophe Rassen). Unterschiede bestanden
auch in Form und Stellung des medialen Kronfortsatzes, der insbesondere bei
Vertretern sehr großwüchsiger Rassen als zunehmend lasttragend erkannt
wurde. Eine weitere Prädisposition für Läsionen des Ellbogengelenkes
wurde bei Vertretern mittelgroßer Rassen im vorherrschenden kongruenten
Gelenkflächentyp gesehen.
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