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INHALT WTM 4/2004
W. Fröhlich, S. Wlaschitz und K. Riedelberger:
Die subakute oder chronische bakterielle Endokarditis
beim Pferd
Bacterial endocarditis in the horse
C. Mauch und G. Bilkei:
Saugferkelkastration unter Anästhesie
Castration of suckling piglets under general anaesthesia
Introduction
A. Wehrend und H. Bostedt:
Zusammenhang zwischen Involution der Zervix und des
Uterus beim Rind in den ersten 10 Tagen post partum
Connection between involution of the cervix and
uterus in cattle during the first ten days post partum
H. Gehlen, J. Becker, E. Deegen und P. Stadler:
Veränderung echokardiographischer Funktionsparameter
unter Dobutaminwirkung bei Warmblutpferden mit und
ohne Herzgeräusch
Influence of dobutamin on cardiac function and hemodynamic
in horses with and without heart valve insufficiencies
Aus der Klinik für Interne Medizin und Seuchenlehre der Veterinärmedizinischen Universität Wien
Die subakute oder chronische bakterielle Endokarditis
beim Pferd
W. FRÖHLICH, S. WLASCHITZ und K. RIEDELBERGER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 91 (2004), 86 - 92

Schlüsselwörter:
Pferd, bakterielle Endokarditis, Herzerkrankung, Übersicht.
Zusammenfassung
Die bakterielle Endokarditis (BE) ist eine selten vorkommende,
lebensbedrohliche Infektion der endothelialen
Oberflächen des Herzens, vor allem der Herzklappen.
Meist tritt sie beim Pferd in subakuter oder chronischer
Verlaufsform auf und erfordert ein komplexes Wechselspiel
zwischen Endothel, Immunabwehr und zirkulierenden
Bakterien. Bei initialer Endothelschädigung entsteht durch
Thrombozyten- und Fibrinablagerung eine sterile thrombotische
Endokarditis. Die BE bildet sich schließlich durch
Besiedelung dieser blanden Vegetation mit Mikroorganismen
im Zuge einer Bakteriämie.
Die klinischen Symptome der BE beim Pferd resultieren
vor allem aus den häufig auftretenden Komplikationen,
sind daher sehr variabel und erschweren die Diagnostik.
Die minimale Datenbasis zur Diagnostik einer BE
besteht aus einer Kombination der klinischen Symptome,
Laborbefunden, die für eine chronische Infektion
sprechen, einer positiven Blutkultur sowie den Echokardiographiebefunden.
Die Prognose der BE mit Affektion der linken Herzklappen
ist deutlich schlechter als bei entzündlichen Veränderungen
der Trikuspidal- oder Pulmonalklappe.
Die erfolgreiche Therapie der BE erfordert eine
hochdosierte und langdauernde Behandlung mit bakteriziden
Antibiotika um eine komplette Sterilisation der
entzündlichen Vegetationen zu erzielen. Die Effektivität der
Behandlung kann durch wiederholte Fibrinogenmessungen
und Echokardiographieuntersuchungen kontrolliert
werden.
Das Wissen um Pathogenese, Ätiologie, Pathophysiologie,
klinische Symptomatik, diagnostische Möglichkeiten
und die zu erwartende Progression der BE hilft dem Tierarzt,
eine Prognose für die Lebenserwartung und die Leistungsfähigkeit
des Patienten zu stellen.
Keywords: horse, bacterial endocarditis, heart disease, review.
Summary
Bacterial endocarditis (BE) is a rare, life-threatening
infection of the endothelial surfaces of the heart, especially
of the valves. BE in the horse occurs primarily as subacute
or chronic form and requires a complex interaction
between endothelium, immune response and circulating
bacteria. After initial trauma to the endothelial cells and
deposition of platelets and fibrin a nonbacterial thrombotic
endocarditis develops. During bacteremia, colonisation
with microorganisms forms the bacterial endocarditis.
The clinical signs are primarily a result of complications
and are highly variable. Therefore the diagnosis of BE is a
challenge to the veterinarian.
The minimal database for diagnosis of BE consists of
clinical signs, laboratory data suggesting chronic infection,
a positive blood culture and echocardiographic results.
Prognosis of BE affecting the left-sided valves is poor
comparing to vegetative lesions on the tricuspid or pulmonic
valve.
Successful treatment of BE requires high doses and
long course therapy with bactericide antibiotics to completely
sterilize the vegetations. Multiple measurements of
fibrinogen and echocardiography-series are necessary to
control the efficiency of treatment.
Knowledge about pathogenesis, aetiology, pathophysiology,
symptoms, diagnostic approach and natural progression
of BE can help the practitioner to form an accurate
prognosis for life expectancy and performance ability
in horses with BE.
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Aus der Firma Artgerechte Tierhaltung, Jona, Schweiz
Saugferkelkastration unter Anästhesie
C. MAUCH und G. BILKEI
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 91 (2004), 93 - 98

Schlüsselwörter: Kastration, Saugferkel, Neuroleptanalgesie,
Gewichtszunahme, Mortalität, Morbidität, Tierschutz.
Zusammenfassung
Der Versuch wurde in einem Kroatischen Großbestand
von 1.000 Zuchtsauen, in der Zeit von Dezember 2002 bis
Januar 2003 durchgeführt. Es wurden 5 Gruppen von zu
kastrierenden männlichen Saugferkeln gebildet und am 3.
Lebenstag wie folgt kastriert:
Gruppe 1 (n=20): ohne Neuroleptanalgesie,
Gruppe 2 (n=20): in Neuroleptanalgesie mit Azepromazin
(2 mg/kg Körpermasse [KM] i.m.) und Ketamin
(10 mg/kg KM i.m.),
Gruppe 3 (n=20): in Neuroleptanalgesie mit Azepromazin
(0,2 mg/kg KM i.m.) und Ketamin (10 mg/kg KM
i.m.),
Gruppe 4 (n=20): in Neuroleptanalgesie mit Azaperon
(2 mg/kg KM i.m.) und Ketamin (10 mg/kg KM i.m.),
Gruppe 5 (n=20): blieb unkastriert.
Es wurden die Parameter Nachschlaf (A) (Gruppe 2-4),
Wundheilung (B) (Gruppe 1-4), Körpermasse (C) am 7.,
14. und 21. Lebenstag, Morbidität (D) und Mortalität (E)
errechnet.
Der Nachschlaf war signifikant (p<0,01) länger in der
Gruppe 2 (28 ± 9,4 Minuten) verglichen mit den Gruppen
3 (13,6 ± 3,1 Minuten) und 4 (10,3 ± 1,3 Minuten). Die
Wundheilung wies keine signifikanten Unterschiede auf.
Die Körpermassen am Tag der Kastration ergaben keine
signifikanten Unterschiede. Am 7. Lebenstag waren die
Körpermassen in den Gruppen 2, 3, 4 und 5 verglichen mit
der Gruppe 1 signifikant (p<0,05) höher. Dieser Unterschied
war am 14. und am 21. Lebenstag nach der Kastration
vermindert, war aber immer noch signifikant
(p<0,05). In Bezug auf die Erkrankungshäufigkeit bei den
Saugferkeln und die Saugferkelmortalität ließen sich keine
signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen 1 und
2-5 nachweisen (p>0,05).
Keywords: castration, suckling piglets, general anaesthesia, body mass gain, mortality, morbidity, animal welfare.
Summary
The aim of this study was to evaluate the economical and
practical aspects of castration of piglets under general
anaesthesia.
Methods
The present trial was performed between December
2002 and January 2003 in a 1,000 sow breeding unit in
Croatia. Five groups of neonatal male pigs were formed
and the animals castrated as follows:
Group 1 (n=20): without anaesthesia,
Group 2 (n=20): ketamin (10 mg/kg body mass [BM])
i.m. and acepromacin (2 mg/kg BM i.m.) neuroleptanalgesia,
Group 3 (n=20): ketamin (10 mg/kg BM i.m.) and acepromacin
(0.2 mg/kg BM i.m.) neuroleptanalgesia,
Group 4 (n=20): ketamin (10 mg/kg BM i.m.) and azaperon
(2 mg/kg BM i.m.) neuroleptanalgesia,
Group 5 (n=20): non castrated.
The following parameters were evaluated:
A: duration of postoperative neuroleptanalgesia
(Groups 2-4),
B: wound healing (Groups 1-4),
C: body mass of piglets on day of castration and on
days 7, 14, 21,
D: morbidity,
E: mortality.
Results
Postoperative neuroleptanalgesia was significantly
longer (p<0.01) in group 2 (28 ± 9.4 minutes) compared to
group 3 (13.6 ± 3.1 minutes) and group 4 (10.3 ± 1.3 minutes).
Wound healing showed no significant differences
between the groups.
On the day of castration there were no significant body
mass differences between the groups. At day 7 (the fourth
day after castration) the piglets that were castrated in neuroleptanalgesia
or were not castrated (group 5), showed
significantly (p<0.05) higher masses compared to the animals
that were castrated without neuroleptanalgesia. The
mass-differences of piglets were less but still significant
(p<0.05) at days 14 and 21. There was no significant difference
in mortality and morbidity in the Group 1 compared
to the groups 2-5.
Conclusion
Castrating piglets in general anaesthesia is emphasized.
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Aus der Klinik für Geburtshilfe, Gynäkologie und Andrologie der Groß- und Kleintiere mit Tierärztlicher Ambulanz der Justus-
Liebig-Universität Gießen
Zusammenhang zwischen Involution der Zervix und des
Uterus beim Rind in den ersten 10 Tagen post partum
A. WEHREND und H. BOSTEDT
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 91 (2004), 99 - 102

Schlüsselwörter: Rind, Puerperium, Zervix, Uterus.
Zusammenfassung
Ziel dieser Studie war es, durch die Dokumentation der
uterinen und zervikalen Involution in den ersten 10 Tagen
post partum bei 72 Kühen nach Sectio caesarea die
Hypothese zu überprüfen, ob die zervikale und uterine
Involution klinisch unabhängig voneinander ablaufen können.
Insgesamt zeigten 35 Tiere ein ungestörtes Puerperium
(48,6 %). 4 Kühe wiesen eine Involutionsstörung der
Zervix und des Uterus auf (5,6 %); viermal wurde eine
isolierte pathologische Rückbildung der Zervix registriert
(5,6 %). In 29 Fällen (40,3 %) war nur die Gebärmutter bei
ungestörter Zervixinvolution betroffen. Eine gestörte
Zervixinvolution konnte bei 12,1 % der Kühe, die gleichzeitig
Störungen in der uterinen puerperalen Rückbildung
zeigten, gefunden werden; 10,3 % der Tiere mit unauffälliger
Uterusinvolution wiesen Rückbildungsstörungen der
Zervix auf. Statistisch ließ sich kein Zusammenhang zwischen
Involutionsstörungen der Zervix und des Uterus
nachweisen. Diese Beobachtung unterstützt die Forderung,
bei der klinischen Untersuchung im Frühpuerperium zur
Beurteilung der Involution des Geburtsweges eine rektale
und vaginale Kontrolle durchzuführen. Eine mangelhafte
Rückbildung der Gebärmutter erlaubt keinen Rückschluß auf die zervikale Situation, ebenso wie ein ungestörter
Zervixschluß nicht mit einer physiologischen Uterusinvolution
assoziiert sein muß.
Keywords: cattle, puerperium, cervix, uterus.
Summary
Introduction
The aim of this study was to examine the hypothesis
that cervical and uterine involution proceeds clinically
independently of each other.
Methods
The uterine and cervical involution process during the
first ten days post partum in 72 cows after cesarean section
was documented.
Results
35 animals showed an undisturbed puerperium
(48.6.%). Four cows exhibited a disturbance of the involution
of the cervix and uterus (5.6 %); isolated pathological
involution of the cervix was recorded four times (5.6 %). In
29 cases (40.3 %) only the uterus was affected while the
cervix involution was undisturbed. A disturbed involution of
the cervix was found in 12.1 % of the cows with a disturbed
uterine involution process and in 10.3 % of the cows with
an undisturbed uterine involution. No connection between
disturbances of the involution of the cervix and the uterus
was detected statistically.
Conclusion
Our observations support the demand for rectal and
vaginal checks to be carried out during the puerperium in
clinical examinations to assess the involution of the birth
canal. An inadequate involution of the uterus does not
allow a conclusion to be drawn as regards the cervical situation,
and an undisturbed cervix involution is not necessarily
associated with a physiological uterus involution
either.
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Aus der Klinik für Pferde, Tierärztliche Hochschule Hannover
Veränderung echokardiographischer Funktionsparameter
unter Dobutaminwirkung bei Warmblutpferden mit und
ohne Herzgeräusch
H. GEHLEN, J. BECKER, E. DEEGEN und P. STADLER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 91 (2004), 103 - 111

Schlüsselwörter: Pferd, Streßechokardiographie, Dobutamin,
kardiale Funktionsparameter.
Zusammenfassung
Bei 27 Warmblutpferden wurden die Ergebnisse einer
echokardiographischen Untersuchung mit Hilfe der BMode,
M-Mode und Doppler Technik vor und während einer
Dobutamininfusion (Dosierung: 5 µg/ kg/ min) miteinander
verglichen.
Bei 16 Pferden wurde bei der klinischen Untersuchung
kein Hinweis auf eine Erkrankung des Herz-Kreislaufapparates
gefunden. 11 Pferde zeigten dagegen bei der klinischen
Voruntersuchung ein Herzgeräusch.
Während der Streßechokardiographie unter Dobutamininfusion
wurden signifikante Veränderungen echokardiographischer
B- und M-Mode Parameter festgestellt. So
zeigte sich als Folge der positiv inotropen Dobutaminwirkung
bei allen Pferden eine signifikante Vergrößerung
des linken Vorhofes und der Aorta und eine signifikante
Verkleinerung des systolischen Innendurchmessers des
linken Ventrikels.
Im M-Mode wurde eine signifikante Vergrößerung der
Bewegungsamplitude der linken Ventrikelwand und des
Interventrikularseptums, sowie eine signifikante Vergrößerung
der Verkürzungsfraktion (FS %) festgestellt.
Im links- und rechtsventrikulären Ausflußtrakt wurde
unter Dobutaminwirkung dopplerechokardiographisch eine
signifikante Erhöhung der Blutflußgeschwindigkeit und des
Geschwindigkeitszeitintegrals gemessen.
Bei 2 der 16 Pferde, die bei der klinischen Voruntersuchung
kein Herzgeräusch aufgewiesen hatten, war
während der Dobutamininfusion ein Herzgeräusch hörbar.
Die vor Dobutamininfusion bei 11 Pferden auskultierten
Herzgeräusche verstärkten sich unter Dobutaminwirkung
deutlich. Dagegen stellten sich die Insuffizienzströme
dopplersonographisch unter Dobutaminwirkung weniger
häufig und weniger stark ausgeprägt dar. Pferde mit bzw.
ohne dopplersonographisch nachweisbare Insuffizienzströme
zeigten vor der Applikation von Dobutamin keinen
signifikanten Unterschied der echokardiographischen
Parameter. Während der Dobutamininfusion zeigten die
Pferde mit Insuffizienzströmen eine signifikante Vergrößerung
des linken Vorhofes und des linken Ventrikels in
der Systole. Endsystolisch nahm dagegen der Innendurchmesser
des linken Ventrikels während der Dobutamininfusion
bei diesen Pferden signifikant ab. Auch die
Bewegungsamplitude des Interventrikularseptums zeigte
sich bei den Pferden mit Insuffizienzströmen unter Dobutamininfusion
signifikant vergrößert.
Keywords: horse, stress-echocardiography, dobutamin,
parameters of cardiac function.
Summary
Introduction
In human medicine cardiac stress is commonly induced
by treadmill or bicycle exercise or by intravenous infusion
of dobutamine for detection of myocardial infarction, valvular
dysfunction or cardiomyopathy that are not evident at
rest.
Dobutamine, a synthetic β-sympathomimetic, closely
mimics the cardiac effects of exercise by increasing heart
rate, blood pressure, myocardial contractility and myocardial
oxygen demand.
Previous studies have also demonstrated the usefulness
of dobutamine stress testing in dogs. The aim of our
study was to evaluate the influence of a dobutamin infusion
on cardiac dimensions and function in healthy horses
and in horses with heart valve diseases.
Methods
Twenty-seven horses were examined systematically
using B-mode, M-mode and Doppler echocardiography.
After this the horses were infused with Dobutamine at a
dosage of 5 µg/ kg/ min and the echocardiographic evaluation
was repeated. The values before and during the infusion
were compared.
Results
Clinically no signs of cardiac diseases or circulatory
disturbances were found in sixteen horses. Heart murmurs
were heard in eleven horses at auscultation. B-mode and
M-mode echocardiography showed statistically significant
changes in some parameters during dobutamin infusion.
Due to the positive inotropic effects of dobutamin, a significant
increase of the left atrium and the aorta and a significant
decrease of the systolic inner diameter of the left ventricle
were seen in all horses.
A significant increase in the
amplitudes of left ventricular and intra ventricular septal
wall motion and in the fractional shortening (FS%) was
also observed.
Significant dobutamin-induced increases in blood flow
velocity and the velocity-time integral were measured in
the left and right ventricular out flow tract.
During dobutamin infusion, cardiac murmurs were
heard in two out of sixteen horses, classified as having no
audible cardiac abnormalities before treatment. The murmurs observed in eleven horses prior to dobutamin had
become markedly louder during treatment in five horses.
In contrast to this, the flow signals of regurgitation had
decreased in prevalence and magnitude due to dobutamin
effects at Doppler sonography. Before treatment, horses
with or without sonographically observed regurgitation
flows showed no significant differences in echocardiographic
parameters.
During dobutamin infusion, however,
horses with insufficiency flows showed increased atrial
and left ventricular dimensions at systole.
During dobutamin infusion, the end diastolic inner
diameter of the left ventricle was significantly decreased.
The amplitude of the intra ventricular septal wall was
increased too in these horses during dobutamin infusion.
Conclusion
This study showed that echocardiography is a suitable
method to determine the effects of drugs on cardiac function
of the horse. Furthermore, changes in heart dimensions
and the cardiac kinetic patterns can be established
in horses with and without cardiac murmurs.
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