INHALT WTM 03/2002
D. Khaschabi, A. Liesegang, R. Prager, W. Glawischnig und H. Tschäpe:
Vergleichende molekularepidemiologische Charakterisierung verschiedener
Salmonella enterica subsp. enterica Serovar Dublin-Stämme unter besonderer
Berücksichtigung einzelner Tiroler Isolate
Comparison of molecular epidemiological characterization of Salmonella enterica
subsp. enterica serovar Dublin isolates from different geographic areas with
special consideration of isolates from Tyrol
M. Jugl, M. Reifinger, B. Mayr, H. Korb und F. Schilcher:
Hohe zytogenetische Heterogenität in einem malignen
fibrösen Histiozytom mit starker fibröser Komponente bei einem
Kater
High cytogenetic heterogeneity in a malignant fibrous histiocytoma with a
highly fibrous component of a tomcat
F. Künzel und K. Hittmair:
Sonographische Diagnosestellung eines Trichobezoars bei einem
Langhaarmeerschweinchen
Ultrasonographic diagnosis of a trichobezoar in a guinea pig
W. Henninger:
Historischer Rückblick auf die Entwicklung der Computertomographie
anläßlich der Inbetriebnahme
eines neuen Spiral-CT an der Veterinärmedizinischen Universität
Wien
Historical review on the development of computed tomography on the occasion
of putting a new spiral CT into
operation at the University of Veterinary Medicine, Vienna
Aus der Bundesanstalt für veterinärmedizinische Untersuchungen in
Innsbruck und dem Robert Koch-Institut, Bereich Wernigerode
Vergleichende molekularepidemiologische Charakterisierung verschiedener
Salmonella enterica subsp. enterica Serovar Dublin-Stämme unter besonderer
Berücksichtigung einzelner Tiroler Isolate
D. KHASCHABI, A. LIESEGANG, R. PRAGER, W. GLAWISCHNIG und H. TSCHÄPE
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 58 - 62
 Schlüsselwörter:
Salmonella Dublin, Rind, Gemsen, Epidemiologie, Tirol, Pulsfeldgelelektrophorese.
Zusammenfassung
Salmonella (S.) enterica subsp. enterica Serovar Dublin-Isolate von Gemsen und
Rindern, welche bei Seuchenausbrüchen auf 2 benachbarten Tiroler Almgebieten
isoliert wurden, sowie S. Dublin-Isolate aus Mensch, Tier und Lebensmitteln
unterschiedlicher geographischer Herkunft wurden mittels Pulsfeldgelelektrophorese
(PFGE) mit den Restriktionsenzymen (XbaI, BlnI und SpeI) untersucht. Die Ergebnisse
der Genotypisierung zeigten, daß alle Isolate aus Tirol ein weitgehend
einheitliches Restriktionsmuster aufwiesen, sich im Vergleich zu den anderen
untersuchten Isolaten jedoch deutlich unterschieden. Die Übereinstimmung
im DNA-Fingerprinting spricht für einen gemeinsamen klonalen Ursprung
der Tiroler S. Dublin-Isolate und weist auf keine überregionale Verbreitung
des Klons hin.
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Aus dem Institut für Pathologie und Gerichtliche Veterinärmedizin und
dem Institut für Tierzucht und Genetik der Veterinärmedizinischen Universität
Wien
Hohe zytogenetische Heterogenität in einem malignen fibrösen Histiozytom
mit starker fibröser Komponente bei einem Kater
M. JUGL, M. REIFINGER, B. MAYR, H. KORB und F. SCHILCHER
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 63 - 65

Schlüsselwörter: Katze, malignes
fibröses Histiozytom, Zytogenetik.
Zusammenfassung
Ein malignes fibröses Histiozytom eines 9jährigen Katers wurde zytogenetisch
analysiert. Als häufigste Veränderungen waren Deletion E3p, Translokation
B2q/E1q sowie Fusionen der Chromosomen F1 mit C2 evident. E1 war in verschiedene
weitere Abnormitäten involviert.
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Aus der I. Medizinischen Universitätsklinik für Kleintiere und Einhufer
und der Universitätsklinik für Röntgenologie der Veterinärmedizinischen
Universität Wien
Sonographische Diagnosestellung eines Trichobezoars bei einem Langhaarmeerschweinchen
F. KÜNZEL und K. HITTMAIR
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 66 - 69

Schlüsselwörter: Haarballen, Trichobezoar,
Meerschweinchen, Ultraschall.
Zusammenfassung
Über das Auftreten von Bezoaren bei kleinen Heimtieren wird nur beim Kaninchen
häufig berichtet. Beim Meerschweinchen werden Haarballen nur vereinzelt
diagnostiziert. In diesem Fallbericht wird ein zweijähriges Langhaarmeerschweinchen
mit intermittierender Inappetenz und zunehmendem Gewichtsverlust vorgestellt.
Sowohl die klinische als auch die radiologische Untersuchung des Tieres ergaben
den Verdacht einer Bezoarbildung im Magen. Die endgültige Diagnose wurde
sonographisch gestellt und der Bezoar chirurgisch entfernt. Bei einer anschließenden
Analyse konnte das Konglomerat als Trichobezoar identifiziert werden.
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Aus der Universitätsklinik für Röntgenologie der Veterinärmedizinischen
Universität Wien
Historischer Rückblick auf die Entwicklung der
Computertomographie anläßlich der Inbetriebnahme eines neuen Spiral-CT
an der Veterinärmedizinischen Universität Wien
W. Henninger
Vet. med. Austria/Wien. Tierärztl. Mschr. 89 (2002), 70 - 77

Schlüsselwörter: Computertomographie,
Spiral-CT, Veterinärmedizin, Geschichte, Hounsfield, Cormack, Kleintier,
Großtier.
Zusammenfassung
Die Tomographie als lineares Schichtbildverfahren ist seit etwa 1930 bekannt.
Vor und nach dem 2. Weltkrieg wurden Versuche mit Querschnittsaufnahmen durchgeführt,
die jedoch keine befriedigende Bildqualität lieferten. Um 1960 entwickelte
A.M. Cormack ein Verfahren zur Dichtemessung von Körpergeweben für
die Strahlentherapie. G.N. Hounsfield, der sich mit der Digitalisierung von
Intensitäten der Röntgenstrahlung bei Gewebedurchstrahlung beschäftigte,
baute 1972 den 1. Computertomographen, vorerst nur zur Untersuchung des Kopfes.
Weitere Verbesserungen der Technik führten zu mehreren Generationen von
Geräten, die in der Entwicklung des Spiral-CT und des Mehrschicht-Detektors
mündeten.
In der Veterinärmedizin erschienen 1980 in den USA und in Deutschland
nahezu zeitgleich erste Publikationen über die Anwendung der Computertomographie
(CT) beim Kleintier. Zahlreiche Fallbeschreibungen und Dokumentationen im klinischen
Einsatz folgten in vielen Ländern, in Europa vor allem aus Italien, Frankreich
und Holland. Die Technik zur Untersuchung des Pferdes wurde 1986 in den USA
beschrieben. In Europa wurde der erste CT mit der Möglichkeit Großtiere
zu untersuchen in Utrecht in Betrieb genommen. An der Veterinärmedizinischen
Universität Wien wurde der erste CT 1993 für den klinischen Einsatz
angeschafft. Der Bau eines Großtiertisches 1997 erweiterte die diagnostischen
Möglichkeiten mit der Untersuchung von Pferden und Rindern. Im Februar
2001 erfolgte die Inbetriebnahme des neuen Spiral-CT.
Die CT hat die Untersuchungsmöglichkeiten in der bildgebende Diagnostik
erweitert und dadurch Diagnostik und Therapie auf vielen Spezialgebieten der
klinischen Veterinärmedizin wie Neurochirurgie, Neurologie, Onkologie oder
Orthopädie verbessert.
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